Kapitel 8

1060 Words

Doch heute Morgen, als sie abrupt aufgewacht war, wusste sie, dass ihre Mutter vor der Tür stand, noch bevor sie sie öffnete. Und sie konnteGeruchSie stand quer durch den Raum. Okay, ihre Mutter trug also ein, wie sie langsam merkte, überwältigend blumiges Parfüm, aber noch nie war sie davon aus so großer Entfernung umgehauen worden. Eine überbordende Fantasie? Psychosomatische Geruchsverstärkung? Was – wenn überhaupt – geschah mit ihr? Es war alles idiotisch, aber es machte sie wahnsinnig. Wegen des Teppichsprays musste sie das Fenster offen lassen, und das hatte sie vorher nie gestört. Auch die kalte Luft, die durchs Fenster hereinströmte, schien sie nicht sonderlich zu stören. Sie hasste das. Es war nicht real. Es durfte nicht sein. In gewisser Weise wünschte sie sich, sie könnte mit M

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