Kapitel 6: Die Inbesitznahme

1404 Words
Freitag, 21:47 Uhr Die Warehouse-Party war schon zwei Meilen entfernt ein lebendiger Herzschlag, Bass, den man bis in die Knochen spürte, Strobos, die in Violett und Rot durch zerbrochene Fenster bluteten. Mein Handy hatte sich in meiner Tasche totvibriert. Roric: kurvige Königin, wir warten Jada: die Bühne ist einsam ohne deine Titten, die da wippen Milo: ich hab das gute Zeug und eine Zunge, die dich vermisst Ich habe nie geantwortet. Um 21:53 glitt ein schwarzer Charger lautlos an den Bordstein vor meinem Wohnheim, Scheinwerfer aus, Motor schnurrend wie ein eingesperrtes Tier. Das Beifahrerfenster fuhr runter. „Beweg deinen hübschen Arsch in dieses Auto, Yummy. Jetzt.“ Er sah heute verboten aus: schwarzes Henley spannte sich eng über seine Brust, Ärmel hochgeschoben bis zu den Ellenbogen, Adern wie Seile an dicken Unterarmen. Kein Abzeichen, kein Holster, nur purer, hungriger Mann. Genau die Sorte, vor der Mütter warnen und von der Töchter träumen, sie zu ruinieren. Ich trug genau das, was er befohlen hatte: ein hauchdünnes weinrotes Wickelkleid, zwei lächerliche Bänder an der Taille, die es zusammenhielten, nichts darunter. Ein einziger Ruck und ich wäre nackt. Ich glitt auf den Ledersitz. Die Tür war kaum zu, da schlossen sich seine Finger hoch an meinem nackten Oberschenkel, gruben sich hart genug ein, um blaue Flecken zu hinterlassen. „Anschnallen“, knurrte er. Ich klickte. Er schoss los, so schnell, dass mein Kopf nach hinten knallte. Zehn Minuten Schweigen. Zehn Minuten, in denen seine Hand immer höher wanderte, Knöchel streiften die nasse Stelle, wo meine Schenkel sich berührten. Ich war schon durchtränkt, seit der ersten Nachricht. Jede Meile zog er einen stumpfen Finger durch meine Nässe, nie hinein, nur neckend, verteilte sie bis zu meiner Klit, umkreiste sie einmal, zweimal, dann zurückzog er sich wieder. Als wir die County-Grenze erreichten, keuchte ich, als hätte ich die ganze Strecke gesprintet. „Du hast deine kleine Orgie versetzt“, sagte er, Stimme aus Kies und Rauch. „Die überleben das schon.“ „Morgen werden sie dich hassen.“ „Dann sollen sie mich hassen, während sie auf jemand anderem kommen.“ Er lachte dunkel und dreckig und trat aufs Gas. Wir fuhren nicht zum Crescent. Wir fuhren zu seinem Haus. Zehn Meilen außerhalb, keine Nachbarn, keine Straßenlaternen, nur Mondlicht und eine lange Kiesauffahrt. Er stellte den Motor ab, kam herum und zerrte mich am Handgelenk heraus. Kaum berührten meine Absätze den Kies, da drückte er mich schon gegen die warme Motorhaube, sein Mund verschlang meinen, sein Bart schabte mein Kinn wund. Er schmeckte nach Whiskey und dem Ende meines Verstands. Seine Hände rissen die Schleife an meiner Taille auf. Das Kleid fiel auseinander wie Theatervorhänge. Kühle Nachtluft traf meine Haut; meine Nippel zogen sich sofort zusammen. Er trat einen Schritt zurück, seine Augen fraßen mich auf, nackt bis auf das nutzlose Kleid, das von meinen Schultern hing, und die High Heels an meinen Füßen. „Verdammt, schau dich an“, krächzte er. „All das weiche, gierige Fleisch, das nur darauf wartet, ruiniert zu werden.“ Er fiel direkt dort auf die Knie, auf den Kies. Der erste Lecker und mein Rückgrat bog sich durch. Er spreizte mich mit den Daumen und leckte eine lange, unanständige Bahn von meinem Eingang bis zur Klitoris, stöhnte, als hätte er auf diesen Geschmack gehungert. Dann fraß er: Zunge stieß zu, rollte sich, saugte an meiner Klit so hart, dass ich Sterne sah. Zwei dicke Finger drangen in mich ein, spreizten mich, dehnten mich, aber nie tief genug, nie das, wonach ich starb. Er hielt mich genau am Rand, zog sich jedes Mal zurück, wenn meine Schenkel zu zittern begannen. Als ich mich an seinem Gesicht reiben wollte, pinnte er meine Hüften an die Haube und biss mir hart genug in die Innenseite des Oberschenkels, um Zahnabdrücke zu hinterlassen. „Gieriges Mädchen“, knurrte er gegen meine Muschi. „Du kommst, wenn ich es sage. Nicht früher.“ Er stand abrupt auf, drehte mich um, beugte mich über die Haube. Meine Brüste pressten sich gegen warmes Metall, die Nippel schmerzten. Ich hörte seinen Gürtel, den Reißverschluss, dann das schwere Klatschen seines Schwanzes gegen meinen Arsch, d**k, tropfend, brandmarkte mich mit Vorsaft. Er zog ihn durch meine Schamlippen, benetzte sich, schlug damit gegen meine Klit, bis ich schluchzte, aber nie, nie drang er ein. „Bitte“, bettelte ich gebrochen und drückte mich zurück. „Bitte, Zaddy—" „Noch nicht, Baby.“ Seine Stimme war reine Sünde. „Heute Nacht kommst du auf meiner Zunge und meinen Fingern und allem, nur nicht auf meinem Schwanz. Heute Nacht lernst du, wie es sich anfühlt, besessen zu werden, ohne gefickt zu werden.“ Er ging wieder runter, diesmal hinter mir, spreizte meine Backen mit rauen Händen. Ich spürte seine Zunge um meinen Arsch kreisen, nass und schockierend, dann drang sie gerade so weit ein, dass ich in meinen eigenen Unterarm schrie. Finger stießen wieder in meine Muschi, diesmal drei, rissen mich auf, während seine Zunge meinen Arsch in langsamen, dreckigen Stößen fickte. Ich kam so hart, dass meine Sicht schwarz wurde, spritzte über sein Handgelenk, meine Schenkel zitterten heftig. Er hörte nicht auf. Leckte weiter, pumpte weiter, zwang einen zweiten Orgasmus aus mir heraus, bevor der erste überhaupt verblasst war. Erst dann stand er auf. Er drehte mich um, hob mich auf die Haube, spreizte meine Beine weit. Mein Rücken traf warmes Metall, meine Brüste wippten. Er trat zwischen meine Schenkel, Schwanz in der Faust, wichste sich langsam und unanständig, während er zusah, wie ich versuchte, wieder Luft zu bekommen. „Schau dir diese hübsche Muschi an“, murmelte er und schlug mit seinem Schwanz gegen meine Klit, bis ich bei jedem Schlag zusammenzuckte. „Total nass für mich. Tropft dir den Arsch runter. Du willst das so sehr in dir, dass du zitterst.“ „Ja, bitte—" Er beugte sich über mich, eine Hand neben meinem Kopf abgestützt, die andere führte seinen Schwanz durch meine Schamlippen, rauf und runter, neckte meinen Eingang, drückte nur die dicke Eichel rein (einen halben Zentimeter, vielleicht weniger) und zog wieder raus. Immer wieder, bis ich weinte, ihm die Schultern zerkratzte, in Bruchstücken bettelte. „Heute Nacht nicht, Yummy.“ Er küsste mich langsam und tief, schluckte jedes Wimmern. „Heute Nacht merkst du dir, wem du gehörst, ohne dass ich dir das Eine gebe, nach dem du stirbst.“ Er ging wieder auf die Knie, warf meine Beine über seine Schultern und aß mich durch zwei weitere Orgasmen, einen mit den Fingern hart gegen meinen G-Punkt gekrümmt, den nächsten mit seinem Daumen in meinem Arsch und seinem Mund fest um meine Klit gesaugt, bis ich mich heiser schrie. Als er endlich aufstand, war ich ein Wrack: Haare ins Gesicht geklebt, Mascara verlaufen, Schenkel zitternd, Muschi geschwollen und glänzend. Er packte sich weg (immer noch brutal hart, von mir unberührt) und zog den Reißverschluss zu, als wäre es nichts. Er hob meinen schlaffen Körper von der Haube, trug mich ins Haus, legte mich aufs Bett, als wäre ich etwas Kostbares. Dann kniete er wieder zwischen meinen Beinen und leckte mich sauber, langsam, ehrfürchtig, bis ich vor Überreizung schluchzte. Erst dann kroch er hoch, voll bekleidet, und küsste meine Stirn. „Jetzt“, sagte er, Stimme rau, aber ruhig, „kannst du zu der Party gehen.“ Ich blinzelte zu ihm hoch, benommen. Er strich mit dem Daumen über meine geschwollenen Lippen. „Geh und sei ihre Königin. Lass sie dich ansehen, mich an dir riechen, wissen, dass du unberührbar bist. Sag ihnen, dein König ist heute Nacht nicht da, deshalb schaust du nur zu. Und wenn einer von denen auch nur einen Finger an das legt, was mir gehört, mache ich ihn fertig.“ Er drückte einen letzten Kuss zwischen meine Beine, sanft und besitzergreifend. „Die Uhr tickt, Baby. Die Party hat vor einer Stunde angefangen.“ Ich starrte ihn an, zerstört und leuchtend und so verliebt in meine eigene Zerstörung, dass es mich erschreckte. Dann stand ich auf wackeligen Beinen, knotete das ruinierte Kleid mit zitternden Fingern zu und trat hinaus in die Nacht, riechend nach s*x und Sheriff und absolutem Besitzanspruch. Das Warehouse wartete. Aber mit jedem Schritt spürte ich seine Zunge auf meiner Haut eingebrannt, seine unausgesprochene Drohung in meinem Blut. Und ich lächelte. Denn heute Nacht gab es Fat-Tat nicht mehr. Es gab nur noch Yummy. Und Yummy gehörte nur einem einzigen Mann.
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