Mit einem Knarzen öffneten sich die gewaltigen Flügeltüren der Kirche und ich trat hinter dem Priester zusammen mit meiner Mutter in das grelle Licht. Kurz kniff ich meine Augen zusammen, bis ich mich an die Helligkeit gewohnt hatte. Die Sargträger warteten schon und ließen den Priester vorangehen, drängten sich zwischen uns, doch ich folgte ihnen nur mit gesenktem Haupt. So viele Gesichter, die ich kennen sollte, aber gerade nicht wollte. All die Worte klagen hohl in meinen Ohren und konnten sich nicht in meinen Herzen festsetzen. Er hatte kaum persönliche Dinge gesprochen. Dort hätte auch eine fremde Person beerdigt werden können. Nicht meine Oma. Meine Mutter zitterte neben mir. Immer wieder drang ein leises Schluchzen zu mir durch. Egal, wie sehr sie versuchte, es zu unterdrücken

