Der Ruf einer Eule drang vom Wind getragen zu mir durch. Die Luft war feucht und roch nach Regen. Der Mond war von den schweren Wolken verhangen, doch ich sah nur auf den Weg vor mir. Ignorierte die Gräber links und rechts von mir. Auch das Knirschen des Kieses unter meinen Schritten drang nicht vollständig in mein Bewusstsein ein. Mein Weg führte mich zielstrebig zu dem Grab von heute Vormittag. Ich genoss die Ruhe um mich herum. Keiner war hier. Nur die Natur und die Toten zusammen mit der endlosen Trauer, die hier ihren Ausdruck fand. Ich stoppte vor der letzten Ruhestätte meiner Großeltern und roch den schweren Duft von frischer Erde. Die Kränze standen noch drum herum und vereinzelte Blumen oder ganze Blumensträuße lagen auf dem kleinen Erdhügel. „Warum bist du gestorben? Zu wem

