Zwölfter GesangGepaart gleich Stieren, die im Joche gehen, Wallt' ich fürbaß mit der beladnen Seele, So lang's gestattete der süße Lehrer; Doch als er sprach: »Laß ihn und geh vorüber, Denn hier geziemt's, mit Segeln und mit Rudern, Soviel ein jeder kann, sein Schiff zu treiben,« Da richtet' ich mich auf, wie sich's zum Wandeln Gebührt dem Leib nach, ob auch die Gedanken Gebeugt mir blieben und herabgestimmet. Von dannen mich bewegend, folgt' ich willig Den Schritten meines Meisters, und schon zeigte Es an uns beiden sich, wie leicht wir waren, Als er begann: »Wend' abwärts deine Blicke, Gut wird dir's sein, den Weg dir zu erleichtern, Daß deiner Sohlen Bette du betrachtest.« Wie, um ihr Angedenken zu bewahren, Auf Grabestafeln über den Begrabnen Steht abgebildet, was sie

