ANN Ich saß am Fußende des Bettes, frisch geduscht und in den übergroßen, weißen Bademantel des Hotels gehüllt. Ich fuhr mir mit der Hand über das Gesicht und fragte mich, was zur Hölle ich hier eigentlich tat. Jede Faser in mir schrie, dass das falsch war, und doch saß ich hier wie ein Schlachtlamm und wartete darauf, dass er kam, um mich für s*x zu bezahlen. Rian Kronfeld war auf so viele Arten am Ende. Er wollte keinen s*x, es sei denn, er war mit einer Prostituierten. Und was sagte es über mich aus, dass ich sein Geld annahm? Ich würde seinen letzten verdammten Cent nehmen, wenn es bedeutete, dass ich ihn für eine Nacht halten durfte. Noch nie in meinem Leben hatte ich mich so sehr vor mir selbst geekelt. Warum musste es ausgerechnet er sein? Warum konnte ich nicht so für Benedik

