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ANN Mein Handy vibrierte auf der Küchenzeile. Ich nahm es in die Hand und lächelte. Es war Marek. „Ich weiß, das ist extrem kurzfristig und du hast wahrscheinlich schon Pläne, aber hättest du Lust, heute Abend was trinken zu gehen?“ Eigentlich war mir nicht nach Ausgehen zumute, aber vielleicht würde es mir ganz gut tun. Hier ganz alleine herumzusitzen und Trübsal zu blasen, half ja auch niemandem. Ich schrieb zurück: „Wie wäre es mit Abendessen und ein paar Cocktails? Ich will es nicht zu spät werden lassen, morgen steht eine Million Dinge an.“ Das stimmte zwar nicht, aber ich ertrug den Gedanken nicht, mich auf eine exzessive Partynacht festzulegen. „Klingt super. Ich reserviere irgendwo was. Sagen wir 19:00 Uhr? Magst du Italienisch?“ Ich lächelte und antwortete: „Lecker. Bis d

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