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Nach der Scheidung will mein Ex-Mann mich zurück

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Daisy glaubte an die Liebe. Zwei Jahre lang stand sie loyal an der Seite ihres Mannes – sie überließ ihm ihr Unternehmen, opferte ihre Träume, alles im Glauben an eine gemeinsame Zukunft. Doch an ihrem zweiten Hochzeitstag zerplatzte dieser Traum: eine Nachricht, ein Foto – und die brutale Wahrheit. Ihre „adoptierte Tochter“? In Wahrheit das Kind ihres Mannes und seiner Geliebten. Gezeugt in ihrer Hochzeitsnacht.

Zutiefst gedemütigt verlässt Daisy über Nacht die Stadt – mit einem Geheimnis im Gepäck, das alles verändern wird.

Was niemand weiß: Daisy war einst die auserwählte Erbin eines mächtigen Werwolf-Rudels – bis sie ihre erste Verwandlung nie durchlief. Verstoßen, gebrochen und von allen verraten, fand sie einst Trost in Robert, ihrem Schicksalsgefährten. Doch statt Rettung brachte er ihr Gift: Manipulation, Betrug und ein zerstörtes Leben. Als selbst ihre Schwangerschaft sabotiert wird, bleibt ihr nur die Flucht.

Jetzt ist sie bereit, zurückzuholen, was ihr gestohlen wurde: ihre Stimme, ihr Erbe, ihre Macht – und vielleicht sogar ihr Herz.

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Kapitel 1
Daisys Perspektive „Igitt, trägst du das heute Abend bei der Paarungszeremonie?“ sagte mein Halbbruder Brad, als ich auf den Rücksitz seines Autos stieg. Eine Erwiderung blieb mir im Halse stecken, aber ich schluckte sie heftig hinunter. Ich kannte dieses Spiel bereits; er versuchte absichtlich, mir unter die Haut zu gehen, um mich zu provozieren, damit ich ihm einen Grund lieferte, mich nicht zur Rudelhalle zu fahren. „Das war alles, was ich mir leisten konnte“, sagte ich und hielt mich zurück. Es war ein einfaches, blaugrünes Kleid, das an Brust und Hüften ein wenig zu weit war. Aber ich hatte es online bestellt, nachdem ich mehrere Teilzeitjobs ausgeübt hatte und nie die Gelegenheit hatte, es anpassen zu lassen. Er kicherte, weil er wusste, dass ich ihm meine Meinung nicht sagen konnte. Brad fuhr etwa 10 Minuten später in die Einfahrt seiner Freundin, fischte sein Handy aus der Tasche und sagte, nachdem er ihre Nummer gewählt hatte: „Alles klar, Baby, du kannst jetzt anfangen, dich fertig zu machen...“ Ich sprang ihn fast vom Rücksitz aus an, diesen B*sterd! Er wusste, dass seine Freundin der Typ war, der ein Jahrtausend brauchte, um sich fertig zu machen, aber er entschied sich, ihr keine Vorwarnung zu geben, nur damit er mich zu spät kommen lassen konnte. Und je später ich kam, desto mehr Leute würden das schlichte Vanillekleid bemerken, das ich trug. Trotz der Wut, die in mir brodelte, konnte ich keinen Mucks von mir geben. Also blieb mir nichts anderes übrig, als innerlich zu köcheln. Becky, meine Halbschwester, war bereits auf der Feier und fuhr mit ihrem eigenen Auto vor, das mein Vater für sie gekauft hatte, als sie sechzehn wurde. Und was habe ich bekommen? Ein altes Telefon aus zweiter Hand. Im Vergleich zu dem protzigen Auto meiner Stiefschwester war das ein Klacks, aber ich musste grinsen und es akzeptieren. Es war nicht immer so gewesen, einst war ich der Augapfel meines Vaters gewesen. Ein Symbol für die Liebe, die er mit meiner verstorbenen Mutter geteilt hatte, aber all das ging den Bach hinunter, als ich zwölf wurde und nicht mehr schalten konnte. Am Anfang war mein Vater optimistisch. „Du bist ein Alphablut, es ist unmöglich, dass du dich nicht verwandeln kannst“, sagte er mir beruhigend und streichelte mein Haar. Mein Vater nahm mich zu berühmten Heilern und Sehern mit, aber keiner von ihnen konnte mir helfen. Schließlich gab er mich auf, ebenso wie alle anderen, die mir den Rücken zukehrten. Plötzlich war ich nicht mehr die geliebte Tochter des Alphas, sondern ein schändlicher Schandfleck auf seinem Erbe, den alle verachteten. Und gerade als ich dachte, dass es nicht mehr schlimmer werden könnte – wurde es das. Aus heiterem Himmel fing Dad an, mich so zu behandeln, wie er es in der Vergangenheit getan hatte, bevor wir beide herausfanden, dass ich mich nicht verwandeln konnte. Ich war so überglücklich, aber meine Freude war nur von kurzer Dauer. An einem heißen Sommernachmittag, vor drei Jahren. Papa kam mit drei unbekannten Gesichtern zu uns nach Hause; eine erwachsene Frau und zwei Kinder, die ungefähr so alt aussahen wie ich. Als ich fragte, wer sie seien, sagte mein Vater ohne Umschweife, sie seien mein Bruder und meine Schwester und die Frau sei meine neue Mutter. Mein Herz sank, die ganze Zeit hatte Papa eine geheime Familie? Vater gab keine weiteren Erklärungen ab, und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich mit meiner derzeitigen Realität abzufinden. Aber ohne dass ich es wusste, verachtete mich meine Stieffamilie, vor allem meine Stiefschwester. Ich konnte mich noch gut daran erinnern, wie sie mich in der Schule behandelte. „Ist das ein Liebesbrief?!“ Meine Halbschwester hatte vor einigen Jahren gekichert, als sie mich wegschob und sich den rosa Umschlag schnappte, den ich sorgfältig in meinem Schließfach verstaut hatte. Ich fiel auf meinen Hintern und meine Augen weiteten sich wie Essteller, als sie den Umschlag aufriss, an dem ich die ganze Nacht gearbeitet hatte. „Nein!“ schrie ich aus Leibeskräften und kämpfte mich auf die Beine, bevor sie mein peinlichstes Geheimnis entdeckte. Als ich ihr den Brief aus der Hand riss, wussten sie und ihre Freunde, die sich um sie herum versammelt hatten, leider schon Bescheid. Das konnte ich an dem wissenden, spöttischen Lächeln erkennen, das sich auf ihren nervigen Gesichtern abzeichnete. „Du hast meinen Brief ruiniert!“ jammerte ich, was Becky und ihre Lakaien nur noch mehr zum Lachen brachte. „Warum bist du deswegen sauer? Er war sowieso hässlich und du wolltest dich nur blamieren“, stieß sie wieder dieses nervige Kichern aus und wandte sich an ihre Freunde. „Kannst du dir das vorstellen? Ein wolfsloser Verlierer, der sich verknallt hat?“, sagte einer von ihnen mit einem angewiderten Zischen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, warum mussten sie das immer wieder erwähnen? „Kommt schon, Jungs, hört auf, so gemein zu sein, seht doch, sie wird weinen.“ Ich hasste es, dass ihre Worte mir heiße Tränen in die Augenwinkel trieben. Mit dem, was ich von meiner Würde abkratzen konnte, versuchte ich zu gehen, aber Becky hielt meinen Arm fest. „Daisy...“, dann beugte sie sich vor und flüsterte mir ins Ohr, „Sei kein Welpe und verpfeif mich nicht an Vater, schließlich spielen wir hier alle nur...oder?“ Sie drückte ihre Finger in meinen Arm, um ihr letztes Wort zu betonen. Ich zuckte zusammen, es ist ja nicht so, dass Vater sie schimpfen würde. Egal, wie sehr sie mir wehtat, sie bekam immer nur einen Klaps auf die Hand. In Wirklichkeit ging es ihr darum, ihre „engelsgleiche“ Fassade vor Vater aufrechtzuerhalten. „Schön, lass mich einfach gehen“, schubste sie mich zur Seite und stieß mich zum zweiten Mal in weniger als 10 Minuten zu Boden, alle ihre Freunde brachen in Gelächter aus, als sie ihr wie Enten folgten, während sie zum Unterricht ging. Ich rappelte mich wieder auf und eilte zu meinem Spind. In einem von ihnen befand sich ein ekliges Stück Kaugummi, weil ich es eilig hatte, also beschloss ich, mich später darum zu kümmern. Ich schnappte mir die ersten Bücher, nach denen ich greifen konnte, schloss meinen Spind und rannte wie eine Verrückte zu meiner ersten Stunde. Ich hatte es so eilig, dass ich das Essen nicht bemerkte, das für mich bereitgestellt worden war, und stolperte und fiel mit dem Kopf voran, während meine Bücher durch die Luft flogen. „Wir sind da!“ Brad zerrte mich zur Gegenwart und drückte auf seine Autohupe. Ich richtete mich auf, das war meine Vergangenheit ... von nun an würde alles anders werden. Ich hätte nie voraussehen können, dass mich eine halbe Stunde später ein Rudelältester ansehen und dann mit monotoner Stimme sagen würde: „Die Mondgöttin hat drei Gefährten für dich ausgewählt.“

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