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Dieser Arrogante CEO ist der Vater Meiner Sechs Kinder

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Windy wurde von ihrer Stiefschwester hereingelegt und von einem Fremden verführt. Vier Jahre später muss sie für ihn arbeiten. Windy versteckt weiterhin ihre sechs Kinder und versucht zu fliehen, doch seine Macht ist zu groß. Schließlich gelingt ihr mit einer cleveren Strategie die Flucht. Aber wird dieser arrogante Mann Windy mit ihren sechs Kindern gehen lassen?

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1 Von der Stiefschwester gefangen
Windy presste sich beide Hände gegen die Schläfen. Ihr Kopf pochte heftig, als würde ein unsichtbarer Hammer unablässig gegen die Innenseite ihres Schädels schlagen. Ihre Sicht begann zu verschwimmen. Der Kristalllüster des Hotelrestaurants, der eben noch so schön ausgesehen hatte, drehte sich nun langsam über ihr wie ein außer Kontrolle geratenes Karussell. „Kak Windy, geht es dir nicht gut?“ Die Stimme kam von der anderen Seite des Tisches. Fenita, ihre Stiefschwester, sah sie mit einem Gesicht voller Sorge an. Das achtzehnjährige Mädchen legte ihre Gabel hin und beugte sich vor, um nach Windys zitternder Hand auf dem Tisch zu greifen. Windy versuchte zu lächeln. „Ich weiß nicht, Nit. Plötzlich fühlt sich mein Kopf so schwer an.“ „Vielleicht bist du überarbeitet. Du hast doch heute den ganzen Tag durchgearbeitet.“ Fenita strich sanft über Windys Handrücken, genau wie eine liebevolle jüngere Schwester es tun würde. „Du hättest dich ausruhen sollen, bevor wir zum Abendessen gegangen sind.“ Windy starrte auf das Glas vor ihr. Der Fruchtcocktail, den Fenita für sie bestellt hatte, war schon halb leer. Er schmeckte süß, mit einem seltsam bitteren Nachgeschmack auf der Zunge, aber Windy hatte dem keine große Beachtung geschenkt. Fenita hatte gesagt, es sei ein besonderes Getränk, eine Spezialität des Hotelrestaurants, und Windy war zu müde gewesen, um irgendetwas zu hinterfragen. „Ich bin wirklich erschöpft“, murmelte Windy und massierte sich die Stirn. „Ich musste mich heute im Büro gleich um drei Klienten auf einmal kümmern.“ Fenita nickte verständnisvoll. Auf ihren Lippen lag ein warmes Lächeln, das sie über Jahre hinweg geübt hatte. Hinter diesem Lächeln verbarg sich ein tief verwurzelter Hass. Ein Hass, den sie hegte, weil ihr Vater dem Kind aus seiner ersten Ehe nicht die geringste Aufmerksamkeit schenken wollte. Ein Hass, der jedes Mal heftiger aufflammte, wenn sie Windys Gesicht sah, das schöner war als ihres. Ein Hass, der seinen Höhepunkt erreichte, als Wilson, der Mann, in den sie heimlich verliebt war, sich ausgerechnet Windy als seine Freundin aussuchte. Doch all das hatte sie nie gezeigt. Kein einziges Mal. „Kak, ich habe eine Idee.“ Fenita stand von ihrem Stuhl auf und wechselte an Windys Seite, wobei sie ihrer Stiefschwester liebevoll den Arm um die Schultern legte. „Ich habe hier im Hotel ein Zimmer gebucht. Eigentlich für mich selbst, weil ich heute Nacht einen Staycation machen wollte, aber benutz du es doch erstmal, um dich auszuruhen. Du siehst wirklich so aus, als bräuchtest du Schlaf.“ Windy blinzelte mehrmals und versuchte, ihren Blick zu fokussieren. Fenitas Gesicht, das ihr so nah war, sah sie doppelt. „Nicht nötig, Nit. Ich fahre einfach nach Hause.“ „Nein, Kak. In diesem Zustand willst du Auto fahren? Das ist gefährlich.“ Fenita schüttelte entschieden den Kopf. „Außerdem ist das Zimmer schon bezahlt. Wäre doch schade, es nicht zu nutzen. Ruh dich einfach dort aus, und wenn es dir besser geht, kannst du nach Hause fahren.“ Windy wollte ablehnen, doch ihr Kopf wurde immer schwerer. Auch in ihrer Brust begann etwas Seltsames zu brodeln. Ein heißes Gefühl, das von ihrem Bauch aus den ganzen Körper durchströmte, ihre Haut empfindlich machte und ihren Atem unregelmäßig werden ließ. Sie verstand nicht, was mit ihrem Körper geschah. Vielleicht brauche ich wirklich Ruhe, dachte Windy und lehnte ihren Kopf an Fenitas Schulter. „Komm, Kak. Ich bringe dich zum Zimmer.“ Fenita half Windy aufzustehen. Windys Schritte waren wackelig, ihre Beine fühlten sich an wie aus Gelee, unfähig, das Gewicht ihres eigenen Körpers zu tragen. Fenita legte Windys Arm um ihre Schultern und führte ihre Stiefschwester aus dem Restaurant hinaus, durch den von warmen Lichtern erhellten Hotelkorridor. Entlang des Korridors beobachteten einige Hotelgäste sie. Wahrscheinlich dachten sie, Windy sei betrunken. Und genau das war der Eindruck, den Fenita erwecken wollte. Sie blieben vor Zimmernummer 1207 stehen. Fenita zog eine Schlüsselkarte aus ihrer Handtasche und hielt sie an den Sensor am Türgriff. Die Anzeige blinkte grün und ein leises Klicken war zu hören. „So, hier ist das Zimmer.“ Fenita öffnete die Tür und ließ Windy eintreten. „Ruh dich gut aus. Ich hole dich später ab.“ Windy nickte schwach. Mit taumelnden Schritten trat sie über die Türschwelle. Die Dunkelheit des Zimmers empfing sie, denn die Vorhänge waren fest zugezogen und nur die Nachttischlampe in der Ecke spendete ein schwaches Licht. Windy sah nicht das Lächeln, das sich auf Fenitas Gesicht ausbreitete, als ihr Rücken hinter der Tür verschwand. Ein Lächeln, das sich völlig von dem warmen Lächeln unterschied, das Fenita all die Jahre gezeigt hatte. Dies war ein hinterhältiges Lächeln. Ein Lächeln des Sieges. Sobald die Tür geschlossen war, zückte Fenita ihr Handy. Ihre Finger bewegten sich schnell, um die Videokamera zu aktivieren. Sie trat ein paar Schritte zurück, damit Zimmer 1207 gut im Bild zu sehen war, und drückte dann auf Aufnahme. „Hi, ich bin gerade im zwölften Stock des Hotel Grand Aruna vorbeigegangen.“ Fenita sprach mit gespielt schockierter und zugleich trauriger Stimme in die Kamera. Ihr Schauspiel war nahezu perfekt. „Und wisst ihr, was ich gesehen habe? Ich habe gesehen, wie Kak Windy, meine Schwester, in ein Hotelzimmer gegangen ist. Allein. Dabei hat sie doch einen Freund, Wilson. Ich wurde sofort misstrauisch, da stimmt doch was nicht.“ Fenita richtete ihre Kamera auf die Tür von Zimmer 1207 und stellte sicher, dass die Zimmernummer deutlich zu erkennen war. Dann hielt sie ihr Handy näher an die Tür. Aus dem Zimmerinneren waren Geräusche zu hören. Bewegungsgeräusche, unterdrücktes Stöhnen, Kampfgeräusche. Fenita riss vor der Kamera die Augen auf und setzte eine übertrieben schockierte Miene auf. „Oh mein Gott. Hört ihr das? Da sind zwei Leute drin. Die sind gerade... oh Mann, ich will nicht sagen, was die da machen, aber ihr könnt es euch sicher denken.“ Fenita wischte sich über die Augen, aus denen in Wirklichkeit keine einzige Träne kam. „Wilson, wenn du dieses Video siehst, will ich nur sagen... so eine Behandlung hast du nicht verdient. Kak Windy hat dich betrogen. Sie ist eine Fremdgeherin. Ich weiß, das tut weh, aber du musst die Wahrheit erfahren.“ Fenita beendete die Aufnahme. Ihr Lächeln breitete sich erneut in der Dunkelheit des Korridors aus. Ihr Daumen strich zufrieden über den Handybildschirm, während ihre Augen kalt auf die Tür von Zimmer 1207 starrten. Ihr ganzer Plan lief perfekt. In Wirklichkeit hatte Fenita jeden ihrer Schritte schon lange vor diesem Abend sorgfältig geplant. Sie war es, die dieses Hotelzimmer gebucht hatte. Sie war es, die das Aufputschmittel in den Fruchtcocktail gemischt hatte, den sie für Windy im Restaurant bestellt hatte. Und sie war es auch, die einen Escort-Mann gebucht und angewiesen hatte, eine Stunde vor ihrer Ankunft in Zimmer 1207 zu warten. All dies für ein einziges Ziel: Wilson. Fenita war in Wilson verliebt, seit Windy ihn vor drei Jahren zum ersten Mal zu einem Familienessen mitgebracht hatte. Wilsons gutes Aussehen, seine Sanftheit, die Art, wie er lachte und wie er die Menschen, mit denen er sprach, ansah, als wären sie der einzige Mensch auf Erden. Fenita hatte sich sofort in ihn verliebt. Aber Wilson hatte sie nie beachtet. Wilsons Augen ruhten nur auf Windy. Immer nur auf Windy. Und Fenita konnte das nicht akzeptieren. Währenddessen stolperte Windy in Zimmer 1207 über ihre eigenen Füße, kaum dass sie eingetreten war. Das Zimmer war dunkel und sie konnte fast nichts sehen. Sie tastete die Wand nach dem Lichtschalter ab, als plötzlich eine Hand ihr Handgelenk packte. Windy zuckte zusammen. „Wer ist da?!“ Keine Antwort. Stattdessen nur ein kräftiger Ruck, der ihren Körper nach vorne schleuderte. Im schwachen Schein der Nachttischlampe konnte Windy die Silhouette eines breitschultrigen Mannes erkennen, der vor ihr stand. Sein Gesicht war nicht deutlich zu sehen, aber seine Schultern waren breit und sein Griff war unglaublich stark. Der Mann umarmte sie sofort fest. „Lass mich los!“ Windy drückte mit aller Kraft gegen die Brust des Mannes. Ihr Körper, sonst kräftig, fühlte sich nun schwach an, als weigerten sich all ihre Muskeln, mit ihr zusammenzuarbeiten. „Wer bist du?! Lass mich los!“

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