***TRICIA*** „Deine Mutter ist nicht mehr unter uns.“ Die Stimme der Heilerin war sanft, aber endgültig, jeder Trost daraus gestrichen. Die Worte trafen mich wie ein Stein. Sie landeten tief in meiner Brust, scharf und kalt, und weigerten sich zu gehen. Für einen langen Moment konnte ich nicht denken. Ich hörte nur den Schlag meines Herzens — langsam, unregelmäßig, falsch. Das Gesicht der Heilerin schwamm vor mir, klein und blass. Ihre Augen waren feucht, obwohl ihr Mund fest blieb. „Es tut mir leid“, sagte sie, doch die Worte waren dünn, zerbrechliche Fäden, die rissen, bevor sie mich erreichten. Ich wollte mich bewegen. Ich wollte zurück hineinrennen, meine Mutter wachrütteln, sie wieder atmen lassen. Aber meine Beine gehorchten nicht. Meine Hände zitterten nutzlos an meinen Seiten.

