***CONRY*** Das Morgenlicht kroch durch die Ritzen der Vorhänge, weich und golden, und malte blasse Streifen auf den Steinboden. Ich lag lange vor der Morgendämmerung wach und starrte an die Decke, die Erinnerungen an die letzte Nacht noch immer lebendig in meinem Geist. Ihr Kuss. Er war nicht lang gewesen — nur eine kurze Berührung von Wärme — doch er hatte mich die ganze Nacht verfolgt. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, spürte ich ihn wieder. Seine Sanftheit. Das Zögern. Die Art, wie sie „Gute Nacht, Alpha“ gesagt hatte, als trügen diese Worte mehr als bloße Höflichkeit in sich. Ich hatte nicht viel geschlafen, aber ich fühlte mich auch nicht müde. Etwas in mir hatte sich verschoben. Die Last, die ich jahrelang getragen hatte — die Pflicht, die Einsamkeit, die mit der Führung ei

