Asher Das Morgenlicht drang kaum durch die dicken Vorhänge unseres Zimmers, doch das Grollen von Schritten draußen verriet mir, dass der Tag bereits in vollem Gange war. Ich öffnete ein Auge und sah Axel gegenüber von mir im Bett liegen, tief und fest schlafend. Einen Moment lang überlegte ich, wieder einzuschlafen und so zu tun, als wäre der heutige Tag nicht wichtig. Doch dann schlich sich diese quälende Erinnerung an das, was bevorstand, in meine Gedanken: Vaters Gast. Der Alpha eines Rudels aus der Nachbarschaft sollte eintreffen, und Vater erwartete von uns, dass wir uns von unserer besten Seite zeigten. Er hätte eigentlich schon gestern ankommen sollen, doch es waren nur seine Ratsmitglieder und der Rest seines Gefolges eingetroffen; er würde heute Vormittag mit seinen Töchtern ei

