Willow Als ich mein Auto vor Jasons Haus parkte, konnte ich das ungute Gefühl nicht abschütteln. Meine Hände umklammerten das Lenkrad, die Knöchel waren weiß, als würde ich mich an jeden Funken Kontrolle klammern, der mir noch geblieben war. Heute war der Tag. Nach acht Jahren des Versuchs, alles zu vergessen, würde ich ihnen wieder gegenüberstehen. Den Drillingen. Asher, Aiden, Axel. Allein schon ihre Namen ließen mir vor einer Mischung aus Angst und Wut den Magen umdrehen. Ich warf einen Blick in den Rückspiegel auf meine Zwillinge, Daniel und Ella, die ruhig auf dem Rücksitz saßen. Sie hatten keine Ahnung, was vor sich ging, und ich hatte vor, das auch so zu belassen. Jasons Haus würde für diesen Tag ihr Zufluchtsort sein, weit entfernt von der Anspannung, in die ich mich gleich stür

