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Die entlaufene Seelengefährtin des Lykanerkönigs

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Blurb

„Ich bin Julian Cage. Dein neuer Gefährte.“

Nach sechs langen Jahren des Wartens wendet sich Melissas Schicksal endlich – doch ihr ersehnter Gefährte entpuppt sich als Fluch. Monate voller Schmerz und Demütigung treiben sie an den Rand der Verzweiflung. Als die Mondgöttin ihr schließlich einen neuen Gefährten schenkt, scheint ein Funken Hoffnung auf … bis eine einzige Nacht mit einem Fremden alles verändert.

Ein verhängnisvolles Geheimnis, eine ungewollte Schwangerschaft und zwei Männer, zwischen denen ihr Herz zerrissen wird: der Lykanerkönig und der Alpha des Black-Moon-Rudels. Der eine soll für den Tod ihrer Eltern verantwortlich sein, der andere macht ihr Leben zur Hölle.

Doch was ist Wahrheit – und was Lüge? Wer war der Fremde jener Nacht?

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Kapitel Eins
Meldrid Eden Schritte Der Wind peitscht mir ins Gesicht, rau und unangenehm. Ein genervtes Stöhnen entweicht mir. Als hätte ich heute nicht schon genug Grund, mich über alles aufzuregen, jetzt auch noch das. „Ach, ich liebe mein Leben“, murmele ich, mit so viel Sarkasmus, dass es fast in der Luft hängt. Ich gehe weiter, Richtung Bonkers – mein täglicher Arbeitsplatz. Naja, wenn man das überhaupt Job nennen will. Wirklich mehr als mich irgendwie über Wasser halten, tut er nicht. Ehrlich gesagt halte ich mich selbst kaum am Leben, aber es ist immerhin besser, als arbeitslos zu sein und vor Hunger zu sterben. Man könnte sagen, mein Leben ist traurig. Ich bin mir sicher, ich könnte jedes Kind zum Weinen bringen, wenn ich ihm meine Geschichte erzähle. Kichert leise. Mein Name ist Meldrid. Ich bin 22 Jahre alt – und ein Werwolf. Zumindest theoretisch. Eigentlich glaube ich nicht einmal, dass ich es noch verdient habe, so genannt zu werden. Seufzt. Jetzt fragst du dich vielleicht: Wenn ich wirklich ein Werwolf bin, warum dann dieses „miserable“ Leben? Schließlich heißt es doch, Werwölfe gehören zu einem Rudel und bla bla bla. Und nicht zu vergessen: Ich sollte längst meinen Gefährten gefunden haben und meinen Wolf – vor sieben Jahren schon. Tja. Ich bin rudellos, wolflos und ohne Gefährten. Und um alles noch zu toppen: Ich bin Waise. Meine Eltern habe ich an meinem 16. Geburtstag verloren – genau an dem Tag, an dem ich eigentlich meinen Wolf hätte bekommen sollen. Sie wurden brutal von einem fremden Rudel getötet, während sie versuchten, einen Fremden zu retten. Es war fast so, als hätten sie gewusst, dass sie sterben würden. Ich sehe mich noch immer: Tränen in den Augen, wie ich sie anflehe, mich an meinem Geburtstag nicht allein im Haus zu lassen. Aber sie sagten, ihre Mission sei wichtiger. Dieser Fremde, dessen Leben in Gefahr war, musste offenbar um jeden Preis beschützt werden. Sie versprachen mir, zurückzukommen, sobald der Auftrag erfüllt wäre. Doch statt meiner Eltern standen irgendwann Polizisten vor der Tür – mit der Nachricht, dass beide tot seien. Diese Erinnerung brennt noch immer, bis heute. Damals schwor ich mir, ihre Mörder zu finden und zu rächen. Aber mein Leben nahm eine andere Wendung. Jetzt zählt nur noch eins: überleben. Das Rudel meiner Eltern verstieß mich, weil ich keinen Wolf hatte. Laut ihnen war ein Werwolf ohne Wolf nutzlos. Sie hatten nicht Unrecht… aber das Pech klebt so sehr an mir, dass ich es nicht einmal geschafft habe, ein „richtiger“ Werwolf zu sein. Ich weiß, dass ich eines Tages meinen Wolf bekomme und meinen Gefährten finde – aber wie lange soll das noch dauern? Freunde habe ich keine. Kein Wolf will etwas mit mir zu tun haben, und Menschen… die spüren sofort, dass ich anders bin, und meiden mich. Ich passe in keine Welt. Die Werwölfe verachten mich, und die Menschen fürchten mich. Ziemlich elend, wenn du mich fragst. Ein Wunder, dass ich überhaupt den Job bei den Bonkers bekommen habe. Er ist nicht toll, aber er bewahrt mich davor zu verhungern. Ich arbeite dort als Kellnerin, 50 Dollar die Stunde. Wie viel ich am Tag verdiene, hängt davon ab, wie lange ich es aushalte zu schuften. Eigentlich ist der Job simpel – Bestellungen aufnehmen und servieren. Klingt leicht, oder? Lacht trocken. Ist es nicht. Im Bonkers gibt es nur drei Kellnerinnen: mich, Chloe und Maryanne. Für die Menge an Gästen ist das viel zu wenig, und obwohl sich alle beschweren, weigert sich der Manager, mehr Leute einzustellen. Chloe ist die Verkörperung einer „Mean Girl“-Karikatur. Eine bildhübsche Blondine mit perfekter Figur, die glaubt, die Welt würde sich nur um sie drehen. Sie ist ebenfalls ein Werwolf – aber nur ich weiß es. Die anderen Angestellten, einschließlich Maryanne, sind Menschen, und nur Werwölfe erkennen einander. Vielleicht ist es genau der Grund, warum Chloe mich so sehr verachtet: Ich bin eine Werwölfin ohne Wolf. Aber selbst wenn nicht… sie ist schlicht eine Zicke. „Hey, alles gut?“ Maryanne reißt mich aus meinen Gedanken. In letzter Zeit schweife ich ständig ab. „Ja, ja. Alles okay“, antworte ich hastig, schenke ihr ein kurzes Lächeln und drehe mich um, um mich für die Arbeit fertigzumachen. Maryanne ist ein herzensguter Mensch. Sie versucht schon lange, sich mit mir anzufreunden. Aber ich halte sie auf Abstand – wenn sie jemals herausfindet, dass ich ein Werwolf bin, wird sie mich genauso meiden wie alle anderen. „Du starrst schon wieder so leer vor dich hin, Meldrid. Bist du sicher, dass alles in Ordnung ist?“ fragt sie weiter, ihre Augen voller ehrlicher Sorge. „Persönliches Zeug, Maryanne. Mir geht’s gut.“ Mein Ton klingt schärfer als beabsichtigt. Maryanne zuckt verletzt zurück. Ich weiß, wie sehr es sie trifft, dass ich mich nicht öffne, egal wie oft sie es versucht. Eigentlich müsste sie längst aufgegeben haben… aber sie kommt immer wieder. Es tut mir leid für sie. Doch sobald sie die Wahrheit kennt, wird auch sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Vielleicht wird sie mich sogar hassen. So war es bisher immer. „Wir sollten rausgehen, die ersten Kunden warten schon“, sagt Maryanne schließlich, wirft noch einen Blick auf ihre Uniform und verschwindet Richtung Tür. Ich folge ihr und sehe sofort: der Laden ist brechend voll. Wen wundert’s? Frühstückszeit – genau die Stunde, in der Büroangestellte, die keine Zeit zum Kochen haben, hier aufkreuzen. Zur Mittags- und Abendzeit ist es genauso. Nur zwischen drei und sechs wird es ruhiger. Es ist 7:46, und Chloe hat es noch immer nicht für nötig gehalten, aufzutauchen. Offiziell hätte sie um sieben hier sein müssen – zu unserer Öffnung. Aber ihre Hoheit macht ja, was sie will. Ich könnte mich dran gewöhnen, aber ihre Verspätung bedeutet, dass Maryanne und ich ihre Arbeit mitmachen müssen. Seit 7:15, wenn der größte Ansturm beginnt. Der Manager? Der stellt sie nie zur Rede, egal was wir sagen. Tja, Werwölfe können sowas – sie haben Macht über Menschen. Zumindest die mit Wolf. Ich nicht. Endlich, um zehn, wird es ruhiger. Zwei Stunden bis zum Mittagsansturm. Chloe ist immerhin gnädig und übernimmt die Gäste, die seit 10 Uhr eintrudeln. So haben Maryanne und ich Zeit, kurz etwas zu essen. Erst als das Essen meinen Mund berührt, merke ich, wie hungrig ich bin. Frühstück? Hatte ich heute vergessen – zu sehr war ich mit meinen Gedanken beschäftigt. Wir sitzen im Personalraum, als Chloe plötzlich hereinstürmt, völlig außer Atem. „Es ist erst 10:36, wieso sind schon wieder so viele Leute da?!“ jammert sie laut. Maryanne schnaubt spöttisch. Ich will mich ihrem Lachen anschließen, aber ich weiß, wie gefährlich es ist, Chloe zu reizen. Stattdessen biete ich an, ihr mit den Gästen zu helfen. Und tatsächlich – der Gastraum ist voller als sonst. Nicht das erste Mal, aber selten genug, dass es auffällt. Das Beste an meinem Job sind die Trinkgelder. Wenn man freundlich ist, gibt’s mehr. Und freundlich bin ich immer – ich brauche das Geld dringend. Rechnungen, Studienkredite, alles lastet auf mir. Jeder Dollar zählt. Die Kehrseite? Ständige Respektlosigkeit. Aber daran bin ich längst gewöhnt. Seit meinem 16. Geburtstag werde ich verspottet und beleidigt, so oft, dass ich aufgehört habe zu zählen. Dann geht die Tür des Restaurants auf – und sofort spüre ich etwas Fremdes. Mein Kopf schnellt hoch. Ein Mann tritt ein, vielleicht Mitte zwanzig, in eleganter Kleidung. Ein elektrischer Schlag fährt durch meinen Körper, als hätte jemand ein verborgenes Kabel angeschlossen. Ein Duft erreicht mich – fremd, aber verlockend. Sein Blick trifft meinen. Für einen kurzen Moment leuchten seine Augen. Er spürt es auch. Könnte er…? Hat die Mondgöttin nach sieben Jahren endlich meine Gebete erhört?

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