Der Rauch kräuselte sich wie Finger um die zerbrochenen Steine – packte, würgte und verschmierte das Schlachtfeld mit seinem aschgrauen Atem. Ich rannte, stolperte über abgefallene Äste und abgebrochene Wurzeln und rief immer wieder seinen Namen. „Jagd!“ Keine Antwort. Nur das sterbende Heulen der Wölfe und das ferne Knistern dunklen Feuers. Das Rudel lag in Trümmern. Ich spürte es in meinen Knochen. Unsere Verbindung – die, die sonst wie ein stilles Lied zwischen uns summte – war zerrissen. Instabil. Als wäre etwas Heiliges zerrissen und in alle Winde zerstreut worden. Meine Stiefel rutschten im Schlamm aus, als ich um eine Ecke am zerstörten Altar vorbeibog. Meine Brust krampfte sich zusammen. Jagd. Er war umzingelt. Drei verhüllte Kultisten umkreisten ihn wie Aasvögel. Sein Atem

