Das Rudel versammelte sich um das Feuer, die flackernden Flammen warfen lange Schatten auf ihre besorgten Gesichter. Chase saß neben mir, still, aber aufmerksam. Ich konnte seine Anspannung spüren, die meine widerspiegelte. Natalie stand ein paar Schritte entfernt, ihr Blick abwesend, gequält. Ich fing ihren Blick auf, aber sie schaute schnell weg. Vertrauen fühlte sich zerbrechlich an – wie Glas, das jeden Moment zu zerspringen drohte. Ein leises Knurren unterbrach die unruhige Stille. Am Waldrand tauchte ein einsamer Wolf auf, hinkend, aber lebendig. Sein Fell war verfilzt, die Augen wild vor Angst. „Er hat sie gesehen“, sagte Chase und stand auf. „Die Schatten.“ Der Wolf brach neben dem Feuer zusammen. „Sie … sie sind nicht nur Geister“, keuchte er. „Der Tempel … er ist wach. Und er

