Nachwirkungen-1c

739 Words

Ich starrte Natalie an, ihr Gesicht war blass, aber ihr Blick scharf wie eh und je. „Warum hast du uns nicht früher davon erzählt?“ Sie wandte den Blick ab, ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Weil mir niemand geglaubt hat. Sie dachten, ich würde immer noch versuchen, das Rudel auseinanderzureißen.“ Chase biss die Zähne zusammen. „Wir haben keine Zeit für alten Groll. Wenn dieser dunkle Tempel real ist, brauchen wir jeden Verbündeten.“ Ich nickte und umklammerte den Talisman fester. „Dann brechen wir im Morgengrauen auf. Aber zuerst bereiten wir uns vor. Was auch immer unter den Bergen wartet … es ist noch nicht fertig mit uns.“ Ein Schauer lief mir über den Rücken, als die Nacht tiefer wurde und die Schatten länger wurden wie ausgestreckte Finger. Die Vergangenheit erwachte.

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD