Der Verbotene Tempel-1a

832 Words

Wir wanderten durch die nebligen Ausläufer, während die Morgendämmerung über den Himmel strich. Die Bergwand ragte über uns auf – steil, dunkel und von der Zeit gezeichnet. Ich spürte jeden Schritt in meinen Knochen widerhallen. Die Luft roch nach Stein und alten Geheimnissen. Chase war wie immer neben mir. Er trug zwei Fackeln, seine Augen blickten scharf nach Gefahr. Hinter uns zogen Natalie und drei unserer tapfersten Krieger. Keiner sprach, aber ich konnte ihre Herzen schlagen hören, schnell, ruhig, erfüllt von der Last dessen, was wir taten. „Dieses Tal sollte verborgen sein“, sagte Natalie leise. Ihre Stimme überschlug sich leicht. „Sogar die Ältesten vergaßen, wo es war.“ Ich schluckte. „Meine Träume … der Tempel, die Wandmalereien … sie riefen mich. Ich wusste, ich musste kommen

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD