„Sturm!“ Natalies Hand packte mein Handgelenk. „Was auch immer passiert – jetzt bist nicht nur du dran. Draußen steht die Luft still. Der Mond hat sich nicht bewegt.“ Ich drehte mich zu ihr um. Ihr Gesicht war schwach vom Schein des gesprungenen Steins erhellt. Angst grub tiefe Furchen in ihr Gesicht – aber nicht Angst vor mir. Angst vor dem, was aufsteigen könnte. Chase packte mich an der Schulter. „Wir müssen gehen. Jetzt. Der Tempel reagiert auf dich – er kennt dich.“ „Ich weiß“, sagte ich mit zitternder Stimme. „Und ich glaube, ich sollte ihn finden. Aber … er ist noch nicht fertig mit mir.“ Plötzlich pulsierte der Boden. Ein leiser Schlag, wie ein Herzschlag unter uns. Dann noch einer. Dann ein letztes Flüstern, als wäre es mir direkt ins Ohr gesprochen: *„Der Schatten schläft

