Der Verbotene Tempel-1c

649 Words

Das Licht verschwand, als wäre es verschluckt worden. In einem Moment glühte die ganze Kammer vor uralter Energie – lebendig und pulsierend – und im nächsten war sie stockfinster. So dunkel, dass ich Chase nicht einmal sehen konnte, obwohl ich spürte, wie sich seine Hand um meine schloss. Das Geräusch von knackendem Stein hallte scharf und hohl um uns herum. Dann ertönte die Stimme erneut. Nicht laut. Nicht wütend. Einfach … da. *„Du hast geöffnet, was versiegelt hätte bleiben sollen.“* Ich erstarrte. „Wer hat das gesagt?“, flüsterte ich, obwohl ich bereits wusste, dass niemand in unserer Gruppe gesprochen hatte. Die Stimme kam aus keiner Richtung. Sie kam von *überall* – den Wänden, der Luft, dem Boden unter unseren Füßen. Natalie holte scharf und verängstigt Luft. „Sturm. Hinter

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