Die Warnung des Echos-1a

705 Words

Die Dunkelheit drängte sich näher. Selbst mit brennenden Fackeln schienen die Schatten in den Tempelkorridoren sich zu winden und zu hungern. Mein Herz pochte wie eine Trommel in meiner Brust. Ich konnte noch immer die Stimme in meinem Kopf hören – leise, widerhallend, wie Wind durch hohle Knochen. > „Der Netherkönig erwartet mich. Das Siegel ist zerbrochen. Du kennst die Fülle deines Blutes nicht.“ Ich erstarrte. Nicht vor Angst – obwohl die Angst in meinen Knochen klebte –, sondern vor Wiedererkennen. Diese Stimme war uralt. Sie trug eine Last, die ich in den Träumen meiner Mutter gespürt hatte. Sie gehörte einem längst verstorbenen Wächter. Chases Stimme durchbrach die Stille. „Storm! Wir brauchen dich hier!“ Ich drehte mich um. Durch den zerbrochenen Torbogen sah ich sie – unser

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