Echos der Erinnerung-1a

814 Words

Ich erwachte mit einem scharfen Keuchen, Schweiß klebte wie Eis an meiner Haut. Der Raum war dunkel, still – zu still. Doch der Traum schrie noch immer hinter meinen Augen. „Sturm…“ Die Stimme war sanft. Die meiner Mutter. Ich hatte sie seit Jahren nicht gehört. Nicht so. Ich setzte mich langsam auf, die Hand an mein rasendes Herz gedrückt. Meine Kehle brannte, als hätte ich geschrien, aber ich hatte keinen Laut von mir gegeben. Der Traum… es war nicht nur ein Traum. Ich sah sie. Meine Mutter. Sie stand auf der Lichtung, Blut zu ihren Füßen, die Augen glühten silbern. Sie flüsterte etwas – etwas, das ich nicht richtig hören konnte. Und dann… das Feuer. Das Knurren. Der Schatten hinter ihr. Ich stand da, meine nackten Füße berührten die kalten Dielen. Der Satz hallte wieder in meine

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