Kapitel 3

1380 Words
Tamala kehrte in ihr Zimmer zurück und nahm eine lange, heiße Dusche, in der Hoffnung, das ganze heiße Wasser zu verbrauchen und den anderen nichts mehr zu lassen. Sie zweifelte daran, da es sich um ein Hotel handelte, aber wünschen durfte sie es sich. Als sie aus dem Badezimmer kam, fand sie Hudson in ihrem Hotelzimmer stehen. „Was willst du?“ fauchte sie. Sein Blick glitt über ihren in ein Handtuch gehüllten Körper, und sie biss die Zähne zusammen. Er würde es nicht wagen – sie war wolflos und jede Berührung würde seinen reinen Wolfskörper beflecken. Sein Blick wanderte direkt zu dem Knutschfleck an ihrem Hals, und sie spürte, wie die Wut in ihm aufstieg, wie schon zuvor. Sie sah, wie seine Wolfsaugen ein wenig hinter seinen eigenen aufleuchteten, und spürte, wie Suki sich aufrichtete und ihn tatsächlich ansah. ‚Oh, auf keinen Fall‘, schoss sie zu ihrer Wölfin. Sie waren 18, aber der Vollmond war erst in einer Woche. ‚Ich werde mich nicht mit diesem Arschloch paaren.‘ Sie sagte es zu Suki, die Anzeichen von Interesse zeigte, als sie den Anblick seines Wolfes an der Oberfläche sah. „Du wirst auf keinen verdammten Fall auf ein Date gehen.“ knurrte Hudson. „Du bist nicht mein Boss.“ konterte sie sofort. Er lachte. „Bin ich nicht? Ich bin hier der Alpha und du bist was?“ „Besser als du, das bin ich.“ Sie konnte ihn nicht wittern, aber Suki versuchte es. Sie wollte nicht, dass er ihr Gefährte war, aber seine Reaktion auf den Knutschfleck an ihrem Hals ließ es mehr als möglich erscheinen. Sie würde es erst beim Vollmond erfahren, aber nur weil sie es nicht wusste, bedeutete das nicht, dass er es nicht tat. Seine Sinne wären stärker geschärft als ihre. Er hätte es beim letzten Vollmond bemerken können, der nur einen Tag vor ihrem 18. Geburtstag lag. Das würde das plötzliche Anstarren der letzten Monate erklären. Nun, er könnte seine Ablehnung aussprechen, und sie würde ihre Annahme sofort erwidern, wenn es so wäre, denn Suki mochte ihn nicht mehr als Tamala. „Nur noch eine Woche, und dann bin ich weg. Ich werde das Rudel verlassen und dich nie wiedersehen müssen.“ Ein leises Knurren kam von seinem Wolf. „Ich werde das Vergnügen haben, dich persönlich zu verbannen.“ fauchte Hudson. „Das wird mir nichts ausmachen. Ich werde es nicht einmal fühlen. Wolflos, erinnerst du dich?“ schoss sie zurück. Sie würde die Trennung spüren, ebenso wie Suki, aber sie hatten sich jahrelang darauf vorbereitet, würden stehen und es akzeptieren oder selbst das Rudel ablehnen. Er war in einer Sekunde bei ihr. „Du wirst mich fühlen.“ knurrte er und presste seine Lippen auf ihre. Sie keuchte und schlug nach ihm, selbst als sie es fühlte, das leiseste Kribbeln von seiner Berührung, kaum spürbar, konnte die Anziehung zu ihm fühlen. Je mehr er sich zu ihr drängte, sie küsste und ihre Schläge abblockte, desto mehr schwand ihr Widerstand gegen ihn. Er würde ihr Gefährte werden, und Suki wusste es auch. Sie konnte fühlen, wie ihr Widerstand gegen seinen Angriff auf ihren Mund nachließ, sie keuchte, als das Handtuch von ihrem Körper gerissen wurde, und dann waren seine Hände auf ihrer nackten Haut. „Nein“, keuchte sie. „Doch.“ Er stöhnte direkt an ihrem Hals, küsste ihre Markierungsstelle, während seine Hand schnell ihren Körper hinunterglitt, um sie intim zu berühren. Sie konnte das Verlangen und die Hitze zwischen ihren Beinen spüren. Sie wollte das nicht mit ihm, konnte es aber nicht aufhalten. Ihr eigener Körper verriet sie, und das so verdammt schnell, schrie auf, als er seine Finger in sie schob und begann, sie zu bewegen. Sie hörte ihn stöhnen, als er sie hinein- und herausdrückte, immer härter und schneller. Sie hörte seine Stimme in ihrem Ohr. „Verdammt, bist du heiß.“ Dann waren seine Lippen hart und fordernd auf ihren, während sie seine Kleidung an sich riss. Ihr Körper schmerzte nach diesem Mann, so viel Verlangen, ihn zu haben, während ihr Verstand ‚Nein‘ schrie. Seine Hand verließ sie, und dann trat er ihre Beine auseinander und nahm sie mit einem harten Stoß. Sie schrie vor Schmerz, und er seufzte „Ja, so verdammt eng.“ Dann hatte er sie gegen die Wand gedrückt, ohne sich um den Schmerz zu kümmern, den er ihr zufügte. Er stieß weiter und nahm, was er wollte, bis sie mit ihm mitging, der Schmerz verschwand und das Vergnügen sie erfüllte, klammerte sich an ihn und schrie auf. Das Vergnügen durchzuckte ihren Körper, als sie ihren Orgasmus über sich hereinbrechen fühlte. Sie hörte ihn grunzen und fluchen, als er sie hart gegen die Wand schleuderte, und sie wusste, dass er fertig war, dass er selbst gekommen war. ‚Wein nicht‘, sagte sie sich. ‚Lass ihn nichts sehen.‘ Aber innerlich war sie in Schmerzen. Dieser Mann, dieser Wolf, der sie hasste, der zukünftige Alpha des Rudels, hatte sie mit schrecklichen Namen genannt, hatte große Freude daran, sie zu schlagen, konnte es kaum erwarten, sie zu verbannen, und hatte in ihr ungewollte Gefühle geweckt. So viel Vergnügen bei seiner Berührung, sie konnte ihn noch nicht einmal wittern, aber das leiseste Kribbeln auf ihrer Haut bei jeder seiner Berührungen, und sie konnte ihm nicht widerstehen, hatte ihm schnell nachgegeben. „Lass mich runter.“ sagte sie schließlich. Er lachte leise. „Warum? Du hast es genossen. Lass uns das nochmal machen. Ich werde dich die ganze Nacht haben, Tamala. Du wirst meinen Namen schreien und dann wie ein Baby schlafen.“ „Unruhig bestenfalls, runter von mir.“ fauchte sie. Seine eisblauen Augen bohrten sich in ihre, sie spürte, wie seine Hand ihren Körper hinaufglitt. „Was, wenn ich das nicht will? Du wirst es genießen, die Nacht mit mir zu verbringen.“ Sie stieß ihn weg, und er ließ sie schließlich zu Boden fallen. „Raus hier!“ schnappte sie wütend. „Ich habe ein Date, zu dem ich gehen muss.“ Sie sah die pure Wut in ihm, merkte zu spät, dass sie das nicht hätte sagen sollen, als er sie packte und aufs Bett warf. „Von wegen“, fauchte er. „Du gehörst mir heute Nacht, lass ihn kommen, er wird dich meinen Namen vor l**t schreien hören.“ Sie starrte ihn an, selbst als ihr Körper sie erneut verriet, er wollte ihn bereits. Er mochte wütend auf sie sein, aber seine Hand und ihre Berührung waren leicht auf ihrer Haut, als sie über ihre Brust glitt, und ihre Brustwarze verhärtete sich unter seiner Berührung. „Du wirst dich selbst hassen.“ fauchte sie, während sie versuchte, gegen die Empfindungen anzukämpfen, die er in ihrem Körper hervorrief. „Das ist das Problem von mir morgen.“ erklärte er und senkte seinen Mund zu ihrer Brust, um an ihrer Brustwarze zu knabbern. „Du riechst so verdammt gut. So heiß auf mich, Tamala, du kannst mir nicht widerstehen, und ich werde es nicht zulassen.“ Sie hörte das pure Amüsement in seiner Stimme, als seine Hand zwischen ihre Schenkel glitt, über ihre Klitoris strich, und ein Stöhnen entfuhr ihr. „Ich hasse dich.“ keuchte sie, als seine Stöße schneller wurden, was nicht nur mehr Verlangen, sondern auch Vergnügen in ihr weckte. Sie meinte jedes Wort. Sie hasste ihn. „Ich hasse dich auch.“ Er lachte und schob seine Finger zurück in sie. „Ich werde dich die ganze Nacht hassen, und du kannst mich dafür genauso hassen.“ Sie war wehrlos gegen ihn, es schien, machtlos gegen das wachsende Verlangen ihres Körpers, jede Berührung von ihm zu haben, gab sich irgendwann völlig dem Vergnügen hin und bettelte ihn um mehr an, ließ ihn sie berühren und schmecken an all den empfindlichsten Stellen, schrie auf und stöhnte, als er sie nahm, viele Male auf viele Arten. Als sie alleine aufwachte, brannten Tränen auf ihrem Gesicht. Das ganze Zimmer war ein Chaos, sie waren überall gewesen, das Bett, der Boden, gegen die Wand. Sie konnte ihr eigenes Blut sehen, dort, wo sie ihre Unschuld an ihn verloren hatte. Sie setzte sich auf und betrachtete ihren schmerzenden Körper. Er hatte mehr als eine Spur auf ihr hinterlassen. Wischte ihre Tränen weg.
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