Kapitel 34

853 Words

Seine Zunge fand sie. Leckte langsam. Kreisend. Geduldig. Bis sie zitterte. Bis sie seinen Namen flüsterte wie ein Gebet. Dann kam er hoch. Drang in sie ein. Langsam. Tief. Sie schlangen die Beine umeinander. Bewegten sich im gleichen Rhythmus. Der Garten schien still zu werden. Nur ihr Atem. Nur das leise Rascheln der Blätter. Nur das Leuchten ihrer Male. Als sie kamen, explodierte das Licht. Fünf Farben. So hell, dass die Sterne über ihnen blass wirkten. Sie lagen danach lange da. Verschlungen. Atemlos. Zack strich ihr das Haar aus dem Gesicht. „Ich habe nie gedacht, dass Glück so still sein kann.“ Elena lächelte. „Weil es echt ist.“ Die Nacht des Vollmonds kam. Der Himmel war wolkenlos. Der Mond stand riesig und silbern über dem Hof. Tausende hatten sich ver

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