Kapitel 10

1008 Words

Elena dachte sofort an Viktor. Doch Ragnar schüttelte den Kopf. „Nicht der Vater. Der Vater muss leben. Er muss sehen, was er verloren hat. Der Verräter ist näher. Viel näher.“ Ein Windstoß fuhr durch den Kreis. Die Runen leuchteten auf. Und plötzlich wusste Elena es. „Lima“, flüsterte sie. Zack fuhr herum. „Nein.“ „Doch.“ Ihre Stimme brach fast. „Sie hat zugesehen. Jahrelang. Sie hat geschwiegen, wenn Viktor mich schlug. Sie hat gelächelt, wenn sie mich demütigten. Sie hat das Mal getragen und mich dafür gehasst, dass ich keines hatte. Und tief drinnen... tief drinnen hat sie mich beneidet.“ Zack packte ihre Schultern. „Sie hat uns geholfen. Sie hat gesagt, wir sollen gehen.“ „Weil sie Angst hatte. Nicht weil sie uns liebte.“ Ragnar nickte langsam. „Die Schwester muss sterben.

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