Es war ein Gespräch, das wir vermieden hatten. Nicht, weil wir Angst davor hatten. Sondern weil wir beide wussten, dass es kein Zurück mehr gab, sobald wir es geführt hatten. Und wir wussten, dass etwas Unwiderrufliches unsere Gewissheit erforderte. Und etwas, das unsere Gewissheit erforderte, erforderte Mut. Es war ein Novemberabend. Und wir waren bei ihm. Ich hielt ein Buch in der Hand. Aber ich las nicht. Denn ich war zu sehr damit beschäftigt, was sein Schweigen mir sagte. Kael las tatsächlich sein Buch. Oder zumindest versuchte er es. Ich achtete darauf, wie seine Augen immer wieder zweimal auf denselben Satz zurückfielen. „Kael.“ Er schloss sein Buch und legte es auf seinen Schoß. „Ja.“ „Was sind wir?“ Die Frage überraschte ihn nicht. Aber er hatte darauf gewartet. „Was wollen wir se

