Kapitel zweiundfünfzig

855 Words

Das Gespräch begann, wie so viele unserer bedeutsamsten Gespräche, nicht als solches, sondern als eine Ansammlung kleiner, hartnäckiger Hinweise, die sich immer weiter zuspitzten, bis es nötig wurde, ihnen einen Namen zu geben. Der erste Hinweis: Ich hatte eine Schublade in seiner Wohnung. Nicht absichtlich, nicht bewusst, sondern einfach so. Wie die Zahnbürste, wie die Kaffeetasse, die eindeutig mir gehörte, wie der Platz im Bücherregal, der sich wie von selbst mit meinen Büchern füllte, ohne dass einer von uns das bewusst entschieden hatte. Mir fiel auf, wie sich der Platz füllte, wie die Bücher ordentlich aufgereiht waren, wie die Bücher mir gehörten. Der zweite Hinweis: Wenn ich länger als drei Tage in meiner eigenen Wohnung war, wurde Kaels Abwesenheit zu einem strukturellen Problem.

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