Unter Beschuss

980 Words

Die Stunden vergingen. Lange, erstickende, schwere Stunden, in denen mir die Wände zu nah kamen und mich sogar mein eigenes Atmen irritierte. Ich hatte geweint, bis meine Augen geschwollen waren und mein Kopf pochte. Ich konnte nicht für immer in diesem Zimmer eingesperrt bleiben. Die Stille hinter der Tür war lauter geworden als das Chaos in meinem Kopf. Als ich endlich aus dem Zimmer trat, war der Flur dunkel, still ... schmerzhaft still. Ich schleppte mich zum Esszimmer, unsicher, ob überhaupt jemand dort sein würde. Ein Teil von mir hoffte, dass die Villa leer sein würde – vielleicht könnte ich dann atmen, ohne mich betrogen zu fühlen. Aber in dem Moment, als ich das Esszimmer betrat, erstarrte ich. Sie waren immer noch da. Dante. Elena. Elenas Gesicht hellte sich sofort auf. „A

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