Ein Tag, den ich nie erwartet hätte

1301 Words

Annas Perspektive Wochenenden in der Villa waren immer ruhig. Zu ruhig. Die Art von Ruhe, bei der man seinen eigenen Herzschlag hören konnte – und jeden Gedanken, den man so sehr zu vermeiden versuchte. Ich war in meinem Zimmer, über meinen Schreibtisch gebeugt, erdrückt von Schulaufgaben. Meine Augen fühlten sich schwer an, mein Kopf pochte leicht. Zwei Wochen voller College-Aufgaben nagten bereits an meinem Verstand. Ich rieb meine Stirn und zwang mich weiterzuschreiben. Zumindest war Elena nicht da, um mich aufzuziehen. Sie war wieder irgendwohin gegangen – irgendetwas „Wichtiges“, wie sie immer sagte. Aber selbst aus der Ferne konnte ich ihre Stimme praktisch etwas Sarkastisches sagen hören. Und anscheinend tat sie es. Denn nur unten, in Dantes Büro, war ihr Sarkasmus live und

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