Dantes Perspektive Das leise Kratzen der Räder auf dem polierten Boden klang in der Stille des Flurs ohrenbetäubend. Meine Brust war schwer, meine Lungen eng, meine Hände zitterten leicht an den Radreifen, während ich den Rollstuhl nach vorne bewegte. Jeder Teil von mir schrie wegen dem, was ich gerade getan hatte, und doch… es hatte keine Zögerung gegeben. Kein Gedanke, keine Zurückhaltung in dem flüchtigen Moment, als ihre Lippen meine berührten. Ihr Duft hing noch immer in meinen Sinnen, klammerte sich an mich wie ein Schatten, den ich nicht abschütteln konnte. Er war berauschend, wahnsinnig machend, und ich hasste es. Ich hasste, dass sie diese Macht über mich hatte – diese unmöglich einfache Macht, meinen Puls in die Höhe zu treiben, meinen Verstand zu zerstreuen, meine Welt aus dem

