Annas Perspektive Ich wachte mit dem deutlichen Gefühl auf, dass etwas fehlte. Es war nicht dramatisch oder laut. Es war nicht die Art Schmerz, die die Brust zerreißt oder Tränen erzwingt. Nein—es war leise. Sanft. Nervig. Hartnäckig. Wie ein Flüstern, das sich am Rand meines Verstandes festklammerte und nicht loslassen wollte. Ich zog die Decke von mir und setzte mich langsam auf. Das Morgenlicht fiel durch mein Fenster, blass und beinahe schüchtern, und beleuchtete die Stelle neben der Tür, an der Dante gestern Abend gestanden hatte. Ich konnte es perfekt vor mir sehen—wie er mich angesehen hatte, wie er geatmet hatte, die stille Spannung zwischen uns, die sich wie ein unsichtbarer Faden um den Raum gelegt hatte. Und dann… der Kuss. Meine Finger glitten unbewusst über meine Lipp

