Sobald ich meine kleine Wohnung betrat und die Tür leise hinter mir ins Schloss fiel, lastete das Gewicht des Tages schwer auf meinen Schultern. Mein Körper fühlte sich schwer an. Mein Herz noch schwerer. Die Schule war schon vor Stunden zu Ende, doch mein Geist war noch immer irgendwo zwischen dem Krankenhauszimmer, Dantes blassem Gesicht und den Fragen gefangen, die ich mich nicht getraute, ihm zu stellen. In der Wohnung war es still – zu still. Nur das leise Summen des Kühlschranks und das ferne Geräusch des Verkehrs draußen vor dem Fenster erinnerten mich daran, dass die Welt sich noch immer bewegte. Ich ließ meine Tasche an der Tür fallen, lehnte meine Stirn für einen kurzen Moment gegen die Wand und schloss die Augen. Eine Woche. Es war genau eine Woche her, seit Dante in dies

