Grays Perspektive Ich schlug die Schlafzimmertür zu, der Knall hallte wie Donner durch den Flur. Meine Hände ballten sich zu Fäusten, mein Puls raste so heftig, dass es sich anfühlte, als würde meine Brust aufreißen. Was, zum Teufel, dachte sie sich dabei? Stur, leichtsinnig – als ob das irgendetwas löst. „Verdammt!“ knurrte ich leise und lief im Zimmer auf und ab. Ich riss an den Knöpfen meines Hemdes, der Stoff spannte sich unangenehm über meiner Haut, als würde er mich ersticken. Jeder Atemzug brannte vor Wut. Sie versteht es nicht. Sie versteht nicht, dass sie, seit dem Tag, an dem ich sie gefunden habe – seit dem Moment, in dem sie Teil meines Lebens wurde – nicht mehr sicher ist. Jeder, der mir etwas bedeutet, wird zum Ziel. So war es immer. Und Lara. Diese Frau. Sie wagt e

