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Nicht einmal die Hölle konnte sie aufhalten

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Sie starben. Alle sahen, wie Damien und Stefan Blackwood in dem Feuer verbrannten, das durch den Fluch der Hexe entfacht worden war. Die Bewohner von Raven Hollow begruben sie. Elara Rose versuchte, ihr Leben weiterzuleben. Der Tod wollte Damien und Stefan Blackwood nicht für sich behalten. Manche Liebe ist einfach zu stark, um zu sterben. Manche Männer sind einfach zu böse, als dass die Hölle sie behalten könnte.Als seltsame Morde begannen und Blut die Straßen von Raven Hollow überzog, fand Elara etwas Verrücktes heraus.Damien und Stefan Blackwood waren zurück.Sie kamen nicht allein zurück. Etwas Böses kehrte zurück, zusammen mit Damien und Stefan Blackwood.Etwas Altes.Etwas, das alles verschlingen will.Nun muss Elara sich zwischen Damien und Stefan Blackwood entscheiden – den beiden Brüdern, die für sie jeden verletzen würden …Bevor die ganze Stadt mit ihnen zu Schaden kommt.Denn dieses Mal …… konnte die Hölle Damien und Stefan Blackwood einfach nicht halten.

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KAPITEL EINS: Die Nacht, in der er zurückkehrte
Als ich ihn wiedersah, dachte ich, die Traurigkeit hätte endlich ein Gesicht bekommen. Der Regen prasselte gegen mein Schlafzimmerfenster, als würde jemand klopfen, um hereinzukommen. Donner rollte über Raven Hollow hinweg, wütend, als wüsste der Himmel, dass etwas Schlimmes bevorstand. Ich mag keine Stürme. Stürme erinnern mich an Beerdigungen. An Feuer. An schreiende Menschen. An ihn. Ich stand barfuß am Fenster, eine Tasse Tee in der Hand, und blickte in die Dunkelheit draußen. Die Leute sagen, die Zeit heilt alle Wunden. Sie irren sich. Die Zeit heilt keine Wunden. Sie lehrt dich nur, zu lächeln, wenn du noch immer leidest. Es ist acht Monate her, seit Damien und Stefan Blackwood starben. Acht Monate, seit der Fluch der Hexe das Blackwood-Haus in Flammen aufgehen ließ. Acht Monate, seit ich zusehen musste, wie die beiden Männer, die ich liebte, im Feuer starben. Und doch... Ich konnte nicht atmen, ohne an Damien und Stefan Blackwood zu denken. Damien ist in meiner Wut. Stefan ist in meinem Schweigen. An manchen Tagen bin ich wütend auf Damien und Stefan Blackwood, weil sie mich verlassen haben. Nachts bin ich wütend auf mich selbst, weil ich weiterlebe. Ein Blitz zuckte am Himmel. Ich blieb stehen. Jemand stand draußen. Genau dort. Im Regen. Und beobachtete mich. Der Atem stockte mir in der Kehle. Nein. Das ist unmöglich. Denn ich kenne dieses Gesicht. Ich kenne diese Augen. Diese Gelassenheit. Dieses böse Lächeln. Meine Tasse fiel mir aus der Hand. Sie zerbrach auf dem Boden. „Damien…“ Er stand im Sturm, als hätte der Tod Kleidung an. Groß. Ruhig. Auf eine Art schön. Der Regen benetzte sein Hemd, aber er rührte sich nicht. Seine blauen Augen sahen mich durch das Fenster an. Dann – lächelte er. Dasselbe böse, rücksichtsloses Lächeln, das mir das Leben schwer gemacht hatte, bevor er starb. Ich wich zurück. Das ist nicht real. Das kann nicht sein. Denn ich habe Damien begraben. Ich habe an seinem Grab geweint. Ich habe seinen Namen gerufen, bis meine Stimme versagte. Damien ist tot. Er muss tot sein. Da stand er. Lebendig. Er sah mich an, als wäre er nie weggegangen. Dann hob er eine Hand – berührte einmal das Fenster. Ich schrie. Die Tür zu meinem Schlafzimmer flog auf. „Elara!“ Meine beste Freundin Nora kam besorgt herein. „Was ist passiert?!” Ich zeigte zitternd auf das Fenster, ich konnte kaum atmen. „Da… Da…” Nora drehte sich schnell um. Das Fenster war leer. Nichts. Nur Regen. Nur Dunkelheit. Nur Stille. Sie sah mich langsam wieder an. „Elara…“ „Nein“, sagte ich und trat einen Schritt vor. „Schau mich nicht so an. Ich habe Damien gesehen.“ Ihr Gesichtsausdruck wurde gütig. Das tat noch mehr weh. Ich mag es nicht, wenn Leute Mitleid mit mir haben. „Du hast nicht geschlafen“, sagte sie sanft. „Du bist sehr müde.“ „Ich weiß, was ich gesehen habe.“ Sie kam näher, vorsichtig, als könnte ich zerbrechen. Vielleicht werde ich das. Vielleicht hat mich die Traurigkeit schwach gemacht. „Manchmal“, flüsterte sie, „wenn wir Menschen verlieren, versucht unser Verstand, sie zurückzubringen.“ Ich lachte. Ein trauriges Lachen. So eines, das wie Weinen klingt. „Mein Verstand ist sehr gut darin, Dinge real werden zu lassen“, sagte ich. Nora hob die zerbrochene Tasse auf. „Du musst dich ausruhen.“ „Ich brauche Damien, damit er lebt.“ Die Stille danach war sehr bedrückend. Sie blieb stehen. Ich wünschte, ich könnte es zurücknehmen. Traurigkeit bringt uns dazu, schlimme Dinge zu tun. Besonders gegenüber Menschen, denen wir noch wichtig sind. „Es tut mir leid“, flüsterte ich. Sie nickte. Sich zu entschuldigen macht die Dinge nicht besser. Nachdem sie gegangen war, schloss ich meine Schlafzimmertür ab. Dann schaute ich zum Fenster. Nichts. Immer noch nichts. Ich zog trotzdem die Vorhänge zu. Mein Herz wollte sich nicht beruhigen. Irgendetwas fühlte sich falsch an. Nicht traurig. Nicht schmerzhaft. Falsch. Als hätte sich die Welt ein wenig verschoben. Nur ich hatte es bemerkt. Ich legte mich ins Bett. Ich konnte nicht schlafen. Stattdessen dachte ich an die Vergangenheit. Feuer. Blut. Schreiende Menschen. Damien, der mich wegstieß. Stefan, der meinen Namen rief. Das brennende Haus. Damiens letzte Worte – „Lebe, Elara. Auch wenn ich dafür sterben muss.“ Ich setzte mich auf, schwer atmend. 3:13 Uhr morgens. Die Zeit, in der schlimme Dinge passieren. Wie komisch. Ich rieb mir das Gesicht. Stand auf. Da hörte ich es. Eine Stimme. Leise. Nah. Direkt neben mir. „Du schläfst immer noch auf der Seite des Bettes … Das habe ich nie gemocht.“ Jeder Teil meines Körpers fühlte sich kalt an. Langsam – ganz langsam – drehte ich meinen Kopf. Da – saß er auf dem Stuhl neben meinem Bett, als gehöre ihm die Dunkelheit – war Damien Blackwood. Lächelnd. Lebendig. Seine blauen Augen funkelten im Mondlicht. Meine ganze Welt stand still. Er beugte sich ein wenig vor. Langsam. Verführerisch. Wunderschön. Wie etwas, das lebt. „Hast du mich vermisst, Liebling?“

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