Zurückhaltung

1305 Words

Hannah Ich kann nicht schlafen. Ich liege hier schon seit Stunden, starre an die Decke und beobachte, wie die Schatten sich bewegen, wenn das Mondlicht durch meine Vorhänge fällt. Jedes Mal, wenn ich meine Augen schließe, bin ich wieder in Alexanders Zimmer, gegen die Wand gedrückt, von seiner Körperwärme umgeben und seine Lippen auf meinen. Die Erinnerung lässt meinen ganzen Körper vor Hitze glühen. Ich drehe mich auf die Seite und ziehe mein Kissen über mein Gesicht, als könnte ich so die Gedanken physisch ausblenden. Aber es funktioniert nicht. Nichts funktioniert. Denn ich kann es immer noch spüren – wie mein Körper auf ihn reagiert hat. Wie jede Nervenfaser bei seiner Berührung zum Leben erwacht ist. Das verzweifelte, überwältigende Verlangen, ihm näher zu kommen, ihn mehr zu b

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