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Vom Lykan-Stiefbruder beansprucht

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Hannah ist wolflos, mittellos und unerwünscht – bis ihre Mutter den Lykan-König zu ihrem Gefährten nimmt.Plötzlich wird Hannah in den königlichen Rudelhof gezwungen … und in die Nähe von Alexander, dem gefährlichen Kronprinzen, der sie ebenso sehr verachtet, wie er sie begehrt.Er ist grausam.Er ist mächtig.Und jedes Mal, wenn er sie berührt, fühlt es sich zugleich wie eine Warnung und ein Versprechen an.In einem Hof, in dem Dominanz Gesetz ist und Schwäche bestraft wird, lernt Hannah schnell eine Wahrheit:Von einem Lykan-Prinzen beansprucht zu werden, geht niemals nur um Macht.Es geht um Besessenheit.Und ums Überleben

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Geburtstagsverrat
Hannah „Wo bist du, Jonas?” Ich ziehe scharf die Luft ein und spüre, wie sich der vertraute Geschmack von Enttäuschung in mir festsetzt. Jonas war schon immer so. Kompliziert. Und ein kleines bisschen der beschissenste Freund überhaupt. Das Neonschild des Sunset Motels flackert unregelmäßig. Es wirft Schatten über den rissigen Asphaltparkplatz, die mir einen Schauer über den Rücken jagen. Ich ziehe meine dünne Jacke enger um die Schultern, als eine weitere Windböe den Gestank von Verfall durch die Luft trägt. So hatte ich mir definitiv nicht vorgestellt, meinen achtzehnten Geburtstag zu verbringen. Überhaupt nicht. Ich hatte alles von Anfang des Jahres an geplant. Meine Jungfräulichkeit in der Nacht meines achtzehnten Geburtstags an meinen Freund zu verlieren. Es sollte etwas Besonderes sein. Jonas und ich hatten schon viel s*x. Ich habe monatelang eine Menge erotischer Bücher gelesen, um auf heute vorbereitet zu sein. Ich bin sogar extra gegangen und habe meine Ersparnisse für neue, zusammenpassende Unterwäsche ausgegeben. Rot. Jonas’ Lieblingsfarbe. Aber ich hätte es besser wissen müssen, Jonas zu vertrauen, wenn es darum geht, eine Überraschung zu organisieren. Es war schwer, Nein zu sagen, als er so aufgeregt war und es selbst vorgeschlagen hat. Aber heute Abend fühlt sich nichts besonders an. Schon gar nicht dieses beschissene Motel, in dem er mich warten ließ. Vielleicht macht die Überraschung, die er für mich hat, alles wieder wett. Gott, ich hoffe es. Das Motelzimmer stinkt nach Schimmel, ein Geruch, der mich fast zum Würgen bringt. Deutliche Wasserränder ziehen sich über die Wände. Durch die papierdünnen Wände höre ich das Schlurfen von Schritten und das gemurmelte Stimmengewirr obdachloser Drifter. Jonas ist furchtbar darin, Überraschungen zu planen. Und absolut furchtbar darin, pünktlich zu sein. Ich checke mein Handy zum hundertsten Mal: 23:47 Uhr. Immer noch keine Antwort auf irgendeine meiner Nachrichten. Ich scrolle durch jede einzelne SMS, die ich in den letzten zwei Stunden geschickt habe. Wo bist du, Jonas? Dieses Motel ist schrecklich. Können wir woanders hingehen? Bitte schreib mir einfach zurück. Es ist fast Mitternacht … Mein Magen zieht sich vor Wut zusammen. Das hätte etwas Besonderes für mich sein sollen. Nur dieses eine Mal … ein einziges Mal habe ich geglaubt, Jonas könnte endlich der Freund sein, den ich mir immer gewünscht hatte. Ich wische mir eine Träne weg, die sich hartnäckig befreit hat, und entscheide mich, diesen Tag zu vergessen. Das Flattern der Aufregung in meiner Brust hat sich in etwas Kaltes und Schweres verwandelt. Ich unterdrücke ein Schluchzen, als ich mich umdrehe und auf die digitale Uhr auf dem Nachttisch starre. 23:58 Uhr. Ich stehe auf und akzeptiere endlich die Wahrheit: Jonas wird nicht kommen. Was auch immer das hier ist … welches dumme Spiel er auch spielt, ich weigere mich, auch nur eine weitere Sekunde in diesem Albtraum von einem Motel zu verbringen und auf jemanden zu warten, dem es offensichtlich nicht wichtig genug ist, am Geburtstag seiner Freundin zu erscheinen. Ich greife nach meiner Handtasche und gehe zur Tür, meine Absätze klicken auf dem gefliesten Boden. Es tut weh, darin zu laufen, da sie zu klein für meine Füße sind. Dumme High Heels, die ich mir nur gekauft habe, um Jonas zu beeindrucken. Die Nachtluft ist frisch und kalt, als ich hinaustrete. Aber sie fühlt sich sauber an. Viel besser als der erstickende Gestank in diesem Zimmer. Als ich auf meinen ramponierten Honda Civic zulaufe, vibriert mein Handy mit einer Nachricht. Mein Herz macht einen Satz. Doch es sinkt fast sofort, als ich sehe, dass die Nachricht von Marcus ist. Mein Chef bei Velvet Nights. „Ich brauche dich heute Abend. Notfall. Gute Trinkgelder.“ Ich starre auf die Nachricht, hin- und hergerissen zwischen Frust und Enttäuschung. Ein lautes Stöhnen entweicht meinen Lippen. Velvet Nights ist nicht gerade die Art von Etablissement, in dem ich immer davon geträumt habe, zu arbeiten. Es ist eine beschissene Bar auf der falschen Seite der Stadt, in die Biker und Gesindel kommen, um ihre Sorgen in billigem Whiskey zu ertränken. Aber Jonas hatte mich praktisch angebettelt, den Job anzunehmen, als seine Studiengebühren fällig wurden. Die Trinkgelder sind okay, und Marcus zahlt schwarz, was bedeutet: mehr Geld für Jonas’ Studienfonds. Zumindest will mich heute Abend jemand. Zwanzig Minuten später stehe ich in der engen Angestellten-Toilette bei Velvet Nights. Mein Spiegelbild in dem gesprungenen Spiegel zeigt blaue Augen ohne jeden Glanz. Am liebsten möchte ich weinen und meine Entscheidung für den heutigen Abend bereuen. Marcus musste meinen Abend auch noch verschlimmern, indem er mir eine Uniform für heute Abend in die Hand drückte. Ein verdammtes Dienstmädchenkostüm. Das Kleid reicht kaum bis zu den Knien, hat eine Rüschenschürze und einen schrecklichen Ausschnitt. „Das ist lächerlich“, murmele ich und überdenke meine Entscheidung, in dieser Bar in irgendeiner blöden Uniform zu arbeiten. Aber ich will den Rest des Abends nicht damit verbringen, in meinem Zimmer zu schluchzen. Dann ist da noch Jonas. Die nächste Semesterzahlung steht in zwei Wochen an, und uns fehlen immer noch dreihundert Dollar. Ich seufze und ziehe das Kostüm so würdevoll an, wie es nur geht. „Du schaffst das, Hannah“, sage ich mir, als ich die Toilette verlasse. Die Bar ist bereits voll, Rauchschwaden hängen in der Luft – und Alkohol, viel davon. Die üblichen Stammgäste sitzen auf ihren gewohnten Hockern. Aber ich kann nicht anders, als mehr College-Jungs und -Mädchen als gewöhnlich zu bemerken. Gruppen von Jungs in Letterman-Jacken sammeln sich um den Billardtisch, ihr Lachen durchschneidet das Dröhnen der Rockmusik und das Klirren der Flaschen. Ich wende mich bei meiner ersten Bestellung – und sehe ihn. Scheiße. Jonas sitzt in einer Eckkabine, den Arm um ein Mädchen mit wallendem, blondem Haar gelegt. Sie lehnen sich aneinander. Meine Augen wandern zu ihren Händen. Ihre Finger sind ineinander verschränkt, ihre Knie berühren sich. Mein Herz schlägt schnell. Zu schnell. Jonas dreht den Kopf, und ich sehe ihr Gesicht. Laura. Meine Cousine Laura. Das Tablett rutscht mir aus den gefühllosen Fingern und kracht zu Boden, eine Explosion aus Glas und Schaum. Die gesamte Bar dreht sich um und starrt, während ich wie gelähmt stehe. Ich sehe meinen Freund – meinen verdammten Freund – seine Lippen gegen den Hals meiner Cousine pressen. Meine Brust hebt sich unkontrolliert, während ich wie eingefroren stehe. Ich höre nichts außer dem Pochen in meiner Brust. Dann spüre ich einen Stich. Oder vielleicht ein Reißen. Es fühlt sich an, als wäre mir das Herz aus der Brust gerissen worden. Jonas’ Blick trifft meinen über die Bar hinweg, und er grinst. Der Riss in meiner Brust wird noch größer. Jonas’ Augen lassen meinen Blick nicht los, während er Lauras Gesicht zu sich zieht und versucht, sie zu küssen. Nein… nein… nein. „Nein!”

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