Chapter 36

2872 Words

Als er gegen die Mittagsstunde des nächsten Tages den steilen Weg überwunden hatte und die Dächer von Sankt Marein erblickte, war es ihm, als käme er nach langer Zeit und vielen Erlebnissen wieder in die Heimat zurück, die getreulich seiner gewartet hatte. Das langgewohnte trauliche Bild, plötzlich verhasst und unerträglich geworden, tat nun wieder wohl und wirkte unsäglich beruhigend. Mit eckigen und runden Linien, sanftgewölbt und wildzackig, standen sie alle noch da, der Hockauf, der Schellbock, die Schwarze Henne und der Haberer und hinter ihnen leuchteten ehrwürdig die weißen Scheitel des Urtoz und des Wilden Mannes. Sein Herz schlug stark, als er den Schmied finsteren Blickes an der Türe des Hauses lehnen sah, in dem er die Geliebte vermutete. Sein vorsichtig streifender Blick glit

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