„O nicht...” Sie weinte, bat, presste sich fest an ihn, küsste ihn immer wieder. „Ich stand an deinem Bett, Liebster..., ich küsste dich im Schlaf...” Ihre Augen wurden groß und weit, ihr geschmeidiger Körper zuckte in seiner Umarmung, gab sich, müde des Widerstandes, voll Sehnsucht nach Erfüllung. Ein leiser Wehlaut ließ den Mann mitten im Sturm der Sinne erzittern, ehe er in purpurne Bewusstlosigkeit versank. Er erwachte verstört, wie ein aus tiefem Traum Geschreckter. Mittagsglocken dröhnten ins Zimmer. Grell war das Licht. Das jähe Erwachen aus dem glühenden Rausch, der Anblick verwirrter Kleider und halb entblößter Glieder überrannen ihn wie Eiswasser. Irgendetwas tauchte aus den Nebeln der Erinnerung auf. Zusammenfahrend sah er nach der Türe, als müsste sie sich zu schmalem Spalt ö

