Mina Mein klingelndes Handy riss mich aus dem unruhigen Schlaf. Ich tastete auf dem Nachttisch herum, bis ich es fand. „Hallo?“, murmelte ich, die Augen halb zusammengekniffen, während die Sonnenstrahlen durch die Ritzen der Vorhänge in mein Zimmer fielen. „Wir haben’s!“, riss Reiners laute Stimme mich aus meinen Gedanken. Ich setzte mich auf und rieb mir die Augen. „Was haben wir?“ „Das Schneider-Group-Projekt“, sagte er, und auf einmal war ich hellwach. „Wirklich?“ Ein Schwall aus Schock, Freude und Nervosität durchfuhr mich zugleich. Freude darüber, dass unsere harte Arbeit sich ausgezahlt hatte, und Aufregung bei dem Gedanken, dass etwas, an dessen Gestaltung ich beteiligt war, in großen Städten in den USA sichtbar sein würde. Doch mein Magen zog sich zusammen bei dem Gedanken, lä

