Alpha Arthur;
Aufregung erfüllt mein Herz, während ein Gefühl der Befriedigung mich überkommt.
Doch ihr Blick auf mich ist von Wut und Hass erfüllt, aber das ist mir egal. Ich habe endlich getan, was ich wollte, indem ich sie gezeichnet habe, und ich weiß, dass sie davor nicht weglaufen kann. Sie wird meine Luna sein, und ich werde dafür sorgen, dass sie nie von meiner Seite weicht.
Ich bewege meine Lippen näher an ihre heran, doch sie wirft ihr Gesicht zur Seite. Mit den Fingern, die in ihren Kiefer drücken, hole ich ihr Gesicht zurück zu mir, hinterlasse einen sanften Kuss auf ihren Lippen, lasse sie dann los und steige aus dem Bett.
Sie kauert sich auf meinem Bett zusammen, ihre Krallen klammern sich an mein Kissen, und ich höre, wie sie wimmert.
Mein Wolf brüllt in meinem Kopf: „Gefährtin! Wir haben endlich eine Gefährtin gefunden, und niemand wird sie uns wegnehmen.“ Sein Schwanz wedelt vor Aufregung.
Er hat immer eine Gefährtin gewollt, und ich weiß, dass er sehr stolz auf mich ist, weil ich uns eine so wunderschöne Gefährtin gegeben habe.
Als meine Männer sie vorhin hereingebracht hatten, dachte ich noch, ich würde es mir noch einmal überlegen, ob ich sie zu meiner machen will. Doch je näher ich an sie herankam, desto mehr wurde mir klar, dass ich sie behalten wollte. Also beschloss ich, sie zu beanspruchen und mein Territorium zu markieren, damit kein anderer Mann es wagt, sich ihr zu nähern. Ich bin Alpha Arthur. Ich kann jede Wölfin haben, die ich begehre.
Es klopft an meiner Tür und reißt meine Aufmerksamkeit von meiner neu gefundenen Gefährtin. Lässig gehe ich zur Tür, um zu sehen, wer es ist. Ich vermute, es ist ein dienstlicher Anruf.
Als ich die Tür öffne, treffen meine Augen auf einen meiner Männer, und ich hebe leicht die Augenbraue. „Was ist diesmal los?“
Er senkt den Kopf. „Alpha, Chloe ist hier, um Euch zu sehen.“
Mein Kopf zuckt zurück, und meine Stirn runzelt sich vor Verwirrung. „Wer ist Chloe, und was will sie?“ Der Klang des Namens verrät mir bereits, dass es eine Frau ist.
„Sie ist die Frau, die uns über Elara informiert hat, und sie ist hier wegen ihrer Belohnung.“ Seine Worte bringen meinen Geist zurück zu meinem Versprechen.
Ich gehe in mein Wohnzimmer, um Chloe – oder wie auch immer sie heißt – zu treffen, damit ich mein Versprechen erfüllen kann.
„Seid gegrüßt, Alpha Arthur“, sagt sie sanft, ein strahlendes Grinsen auf dem Gesicht.
Sie sieht ein wenig anders aus als an dem Tag, als ich sie zum ersten Mal sah. Vielleicht wegen des kurzen schwarzen Kleides, das sie für meinen Besuch gewählt hat. Ich glaube, sie kommt gerade von einer Party oder einem Date. „Was wollt Ihr als Belohnung für Eure Aufrichtigkeit?“ Mein Kopf neigt sich zur Seite, während ich auf ihre Antwort warte.
Sie lässt ihren Blick über meinen Körper schweifen und kommt näher. „Alpha, ich will den Platz der Luna als meine Belohnung.“
Sofort ballt sich meine Faust, und meine Zähne pressen sich aufeinander. Wie wagt sie es, meine Luna werden zu wollen, wenn sie nicht einmal würdig ist, meine Konkubine zu sein? Wer glaubt sie, dass sie ist, um so etwas zu verlangen? An ihrem Geruch erkennt man, dass sie von einem Gamma und einem Beta-Wolf abstammt. Sie hat nicht einmal Alpha-Blut in ihren Adern.
„Alpha!“ Ihre Stimme dringt in meinen Kopf und fordert meine Aufmerksamkeit. „Vergesst nicht Euer Versprechen, Euer Wort nicht zu brechen. Ich habe meinen Teil der Abmachung eingehalten, und jetzt ist es an der Zeit, dass Ihr Euer Versprechen erfüllt.“ Sie beißt sich auf die Unterlippe.
Noch nie in meinem Leben habe ich mich so in die Enge getrieben gefühlt. Ich bin keiner, der sein Wort bricht, denn mein Wort ist mein größtes Band. Mein Rudel kennt und respektiert mich genau dafür.
Ich habe bereits jemanden, den ich zur Luna erklären will, und jetzt steht da noch eine andere, die Luna werden will. Wie soll ich das lösen?
„Alpha, ich bitte, jetzt gehen zu dürfen. Ich werde darauf warten, dass Ihr Euer Versprechen bald erfüllt“, sagt Chloe, senkt den Kopf und geht hinaus.
Ich schnaube, mein Körper zuckt, und ich breche in Lachen aus. Meine Finger fahren an meine Stirn und reiben sie, während der Gedanke daran, was ich tun soll, mich verzehrt. „Das kann ich nicht allein klären, ich brauche eine Lösung von meinem Beta“, murmele ich vor mich hin und will gerade zurück in mein Schlafzimmer stürmen, als einer meiner Männer meine Aufmerksamkeit ruft.
„Alpha, Alpha Blade ist hier“, verkündet mein Leibwächter, und sofort verzieht sich meine Nase vor Abscheu.
„Was macht dieser Bastard in meinem Haus? Und was will er diesmal?“ Das letzte Mal, dass ich Alpha Blade gesehen habe, war nach dem Zusammenstoß auf dem Alpha-Treffen.
Sein Rudel und meines sind erbitterte Feinde, die sich niemals begegnen, denn wenn es doch passiert, ist Krieg unvermeidlich.
„Alpha Arthur!“ Ich höre, wie er meinen Namen respektlos brüllt, und mein Wolf knurrt vor Wut.
„Was willst du in meinem Rudel, du Trottel?“ Ich zeige auf ihn. „Scheint so, als wäre die Narbe, die ich auf deinem Körper hinterlassen habe, nicht Botschaft genug für dich gewesen.“
„Warum sollte ich mein mächtiges Rudel verlassen und in dein erstickendes Haus kommen, wenn du nicht etwas hättest, das mir gehört? Ich habe dich gewarnt, niemals das anzufassen, was mein ist“, verengt er die Augen, während sein Gesicht sich vor Wut verzerrt.
„Nichts in meinem Haushalt gehört dir, nicht einmal das Geschäft, von dem du deine schmutzigen Finger nicht lassen willst.“ Ich weiß, dass das der einzige Grund ist, der ihn in mein Rudel bringt, aber das ist bereits erledigt.
Wir streiten seit Jahren um HillStone Enterprises, und der Kampf um das Eigentum hängt immer noch vor Gericht. Also warum zum Teufel ist er in meinem Haus?
Seine Augen huschen durch jede Ecke meines Hauses und suchen nach etwas, das nicht verloren ist. „Wo ist sie? Befreie sie sofort aus deinen Klauen, oder ich reiße deinen erbärmlichen Kopf von deinem widerlichen Hals“, seine Hand ballt sich zur Faust, und er schlägt wütend gegen meine Wand.
Ich schließe die Augen vor Frustration und schlucke schwer. Seine Anwesenheit reizt mich, und ich will, dass er bekommt, wofür er hier ist, und dann verschwindet. Ich stecke die Hände in die Taschen. „Von wem redest du? Es gibt niemanden in meinem Haus, der dir gehört.“
„Du hast meine schicksalsbestimmte Gefährtin in deinem widerlichen Haus, und ich bin hier, um sie mitzunehmen.“
Ich drehe den Kopf hin und her und suche nach der Person, von der er spricht. „Ich habe deine schicksalsbestimmte Gefährtin nicht bei mir. Du kannst gehen, wenn du fertig bist, wie ein Hund zu bellen.“ Ich will mich abwenden, als seine letzten Worte mich plötzlich stoppen lassen, und ich drehe mich zu ihm um. „Wer ist deine schicksalsbestimmte Gefährtin?“ Ich brauche eine Bestätigung für das, was ich gerade von ihm gehört habe.
„Elara ist meine schicksalsbestimmte Gefährtin, und ich bin hier, um sie zurück in mein Rudel zu holen“, wiederholt er seine Worte, und mein Körper erstarrt vor Schock.