Elara;
Die Tür fliegt auf, und einige Männer in schwarzen Anzügen stürmen in den Raum. Malicia und ich versuchen, uns hinter dem Bett zu verstecken, aber wir werden grob aus unserem Versteck gezerrt.
Ohne ein Wort zu uns zu sagen, hebt einer der Männer mich hoch und hängt mich über seine Schulter, meine Beine baumeln in der Luft.
„Lass mich los, du widerlicher Bastard!“ Ich strample so heftig auf seiner Schulter, aber sein Griff ist zu stark.
„Bitte lass sie los, es tut uns leid!“, schreit Malicia und rennt hinter den Männern her, die sie plötzlich zu Boden stoßen.
Vor Wut strecke ich meine Fangzähne aus und bohre sie direkt in den Körper des Mannes, der mich trägt, aber er zuckt nicht einmal zusammen, und sofort stürmen sie mit mir aus Malicias Haus.
Ich weiß, dass mein letzter Tag auf der Erde endlich gekommen ist, denn ich bin mir vollkommen bewusst, was vor sich geht.
Nach dieser einen Nacht mit Alpha Arthur bin ich zu Malicia gelaufen, um Zuflucht zu suchen, und ich wusste, dass seine Männer nach mir suchten. Aber die Tatsache, dass Malicia am Stadtrand wohnt, macht es ihnen unmöglich, mich zu finden.
Malicia und ich schmiedeten bereits Pläne, aus der Stadt in ein neues Rudel zu fliehen. Ich wollte allein gehen, aber sie bestand darauf, mich zu begleiten. Ich wusste, dass die Flucht aus meinem Rudel die beste Option war, und ich hatte das Glück, dass meine verstorbene Mutter mir ihren teuren Schmuck hinterlassen hatte. Schmuck im Wert von Tausenden von Euro. Ich weiß, wenn ich ihn verkaufe, wird er uns genug Geld einbringen, um im neuen Rudel zu überleben, bis wir wieder auf eigenen Beinen stehen.
Wir hatten Malicias jüngeres Geschwister losgeschickt, um ihn zu holen, weil ich die Stadt nicht betreten konnte. Genau in dem Moment, als wir auf die Rückkehr des Geschwisters warteten, drangen Alpha Arthurs Männer in Malicias Haus ein.
Die Einzige, die Alpha Arthurs Männern diesen Ort verraten haben konnte, war Chloe, und jetzt, wo ich über einer Schulter hänge, wette ich, dass sie es verdammt noch mal war. So eine nervige Schlampe.
Die Männer werfen mich in ein Auto und fahren zu einem unbekannten Ziel.
„Willkommen, Elara, in meinem bescheidenen Zuhause.“ Ich höre Alpha Arthurs Stimme, und mein Herz setzt aus. Seine Stimme war wie Donner, tief und befehlend. „Zieht sie rein“, befiehlt er.
Ein Leibwächter zieht mich aus dem Auto und legt mich wieder über seine Schulter, während er mich in ein Herrenhaus führt. Dieses Herrenhaus gehört, wie ich glaube, Alpha Arthur, denn es ist riesig und voller Luxus. Das teuerste, das ich je im Rudel gesehen habe.
Der Mann setzt mich in einem luxuriösen Schlafzimmer ab, und Alpha Arthur befiehlt ihnen zu gehen.
Alpha Arthur dreht sich zu mir um, und sein wütender Blick lässt mich ein paar Schritte zurückweichen. Seine Augen lodern vor Zorn wie glühende Kohlen, während er mit schweren Schritten auf mich zustampft.
Seine Lippen verziehen sich zur Seite und geben seine perfekten weißen Zähne frei. Das Lächeln, das auf seinen Lippen spielt, ist widerlich und jagt mir ein unheimliches Gefühl durch die Adern. „Wie konntest du es wagen, mich unter Drogen zu setzen und mich zu ficken?“, brüllt Alpha Arthur, während er meinen schmalen Hals packt und seine wütenden Augen sich in meine Seele bohren.
Ich umklammere seine große Hand an meinem Hals. „E-Es tut mir sehr leid, Alpha.“ Meine Augen füllen sich mit Tränen, während ich nur noch stoßweise Luft bekomme.
Mein Herz rast immer schneller, während ich um mein Leben kämpfe. Ich weiß, dass ich eine schwere Sünde begangen habe, und als ich vor ihm stehe, weiß ich, dass heute mein letzter Tag auf Erden ist.
„Du hast also Spaß daran, den Schwanz eines Alphas zu stehlen und damit zu spielen, stimmt’s? Jetzt hast du das Privileg, ihn ganz für dich allein zu haben.“ Er greift nach dem Gürtel und dem Reißverschluss seiner Hose und öffnet beides.
Er lässt meinen Hals los, drückt mit seinen Fingern meinen Kopf nach unten. „Jetzt knie nieder und nimm meinen Schwanz in deinen Mund.“ Ein boshaftes Lächeln breitet sich über sein Gesicht aus.
„So etwas werde ich nicht tun, Alpha“, bringe ich hervor, drücke aber plötzlich die Hand auf meinen Mund, weil die Worte, die aus meinem Mund geschossen sind, unbeabsichtigt waren. Aber sie sind bereits ausgesprochen, und ich bin bereit, die Konsequenzen zu tragen.
Ich bemerke, wie die Wut in seinen Augen noch stärker brennt. Er packt mich an den Haaren, zerrt mich zu seinem Bett und wirft mich darauf. Ich schieße hoch und will weglaufen, als ich plötzlich einen scharfen Riss auf meinem Rücken spüre. Mein Rücken krümmt sich, ich schreie vor Schmerz auf und falle zurück aufs Bett.
Meine Muskeln zucken, während mein Körper vor Schmerzen zittert. Mein Herz rutscht mir plötzlich in den Hals, als er auf das Bett kniet und näher zu mir kriecht.
„Wie konntest du mit meinem Kopf spielen?“ Er zieht an meinen Beinen und zerrt mich näher zu sich, während ich mir die Seele aus dem Leib schreie. Die Tränen, die sich in meinen Augen sammeln, beginnen über meine Wangen zu strömen. Ich fühle mich so hilflos, weil ich nicht weglaufen kann.
„Alpha, bitte verschont mein Leben“, bringe ich mit zitternder Lippe hervor, während er meine Beine weit auseinanderspreizt. Es scheint, als wären all meine Bitten auf taube Ohren gestoßen, denn ich bemerke, wie sich sein einst wütendes Gesicht nun mit Verlangen füllt.
Er greift nach meinem Oberteil und zerreißt es wie ein hungriger Hund, schiebt meine Hände über meinen Kopf und drückt mich fest auf das Bett.
Mein Herz rast noch schneller, als er seine hellblauen Augen in meine bohrt.
„Ich will dich auf die interessanteste Weise überhaupt für dein Verbrechen bezahlen lassen.“ Seine Hand wandert zum Verschluss meines BHs und öffnet ihn plötzlich.
Er streckt seine Krallen aus und zieht eine Linie unter meiner Brust entlang bis hinauf zu meinem Hals. „Weißt du was, Elara? In meinem ganzen Leben habe ich noch nie eine Frau getroffen, die mich so herausgefordert hat wie du. Deine Dreistigkeit hat mein innerstes Ich dazu gebracht, sich nach dir zu sehnen, und ich werde dich zu meiner machen“, verkündet er, und mein Herz setzt aus.
Mein Kopf schüttelt sich unkontrolliert, während ich versuche, mich aus seinem Griff zu befreien. „Ich kann nicht Euch gehören, Alpha. Ich kann nicht. Ich gehöre niemandem. Bitte tötet mich, wenn Ihr wollt.“ An diesem Punkt wähle ich den Tod, denn ich weiß, wie schlimm es sein wird, von einem skrupellosen Alpha beansprucht zu werden.
Mein Wolf brüllt wütend in meinem Kopf, als ich meine Krallen ausstrecke, um ihn anzugreifen, doch er hält mich fest, drückt seine Fangzähne in meinen Hals und lässt plötzlich eine Schwäche meinen Körper erfüllen.
Seine Lippen ziehen sich zu einem boshaften Lachen, und mit einer schnellen Bewegung kratzt er über meinen Hals und hinterlässt sein Mal auf meiner Haut.
Ein weiterer schlimmster Moment meines Lebens ist gerade eingetreten. Alpha Arthur hat mich mit Gewalt gezeichnet und zu der Seinen gemacht. Aber ich werde niemals ihm gehören. Ich werde das niemals zulassen, denn das ist mein Leben, und kein Mann kann die Kontrolle darüber übernehmen.