KAPITEL 22 — Die Wände, die Flüstern

1033 Words

Freya Wir betreten die Ruinen bei Tagesanbruch, als das Licht noch blass und zögerlich ist. Der Himmel ist von einem dumpfen Grau, ohne das Versprechen von Klarheit. Die Luft ist feucht, durchzogen von dieser stillen Elektrizität, die manchmal den Stürmen... oder den großen Wahrheiten vorausgeht. Ein diskreter Wind zieht zwischen den gespaltenen Steinen hindurch wie ein Seufzer, der seinen letzten Atem zurückhält. Wir sind sieben. Jason geht voraus, eine feste und stille Silhouette. Silke folgt ihm auf den Fersen, ihr Blick durchkämmt jede Ecke, während sie bereits mental die Symbole archiviert. Ich gehe als Letzte, ein paar Schritte hinter Leynar, der jedes Detail in sein Notizbuch mit einer schnellen, fast fieberhaften Schrift festhält. Gaël, Ragna und ein junger Aufklärer namens Théo

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