Jason Wenn sie einschläft, beruhigt sich etwas in mir. Nicht ganz. Nur genug, um wieder atmen zu können. Ihr Kopf ruht an meiner Schlüsselbeine. Ihre Hand schläft noch auf meiner Haut, als ob sie sich weigern würde, mich auch im Schlaf loszulassen. Ich könnte Stunden so verbringen. Einfach nur ihren Atem hören. Den Moment festhalten, wie man eine Glut in der Handfläche behält, auch wenn sie ein wenig brennt. Aber ich schlafe nicht. Ich kann nicht. Ich wache. Nicht den Feind. Nicht wirklich. Eher das, was danach kommt. Das, was sich im Schatten von morgen verbirgt. Das, was man nicht sagt. Was man sich noch nicht getraut hat, zu konfrontieren. Freya hat sich verändert. Ich auch. Es sind nicht nur der Krieg, die Ruinen oder das Feuer, die uns verbogen haben. Es ist das, was wir g

