21. Kapitel

1854 Words

In den folgenden Tagen gab ich mir kaum die Chance an Ethan zu denken. Leider gab ich mir auch nicht die Chance an Dylan zu denken. Atlanta hatte ihn, wie erwartet, in Phoenix gefunden, doch er wollte nach ihren Erzählungen nicht mehr zurückkommen. Oder jedenfalls nicht jetzt im Moment. Ich bezweifelte, dass es nur mit unserer Auseinandersetzung an meinem Geburtstag zu tun hatte. Irgendetwas anderes war da im Busch und ich kam einfach nicht dahinter. Meine Brüder waren früher immer offnene Bücher für mich. Ich konnte ihnen immer ansehen, was sie gerade fühlten. Wenn etwas nicht stimmte, so konnte ich es fühlen und wenn sie mir etwas verheimlichten beschlich mich ein seltsames Ziehen in meiner Bauchgegend. Doch im Moment? Überhaupt nichts! Ich durchschaute niemanden mehr in meiner Familie.

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