Da mich die freundliche Ärztin noch einen Tag zur Beobachtung im Krankenhaus behalten wollte, blieb mir keine andere Wahl übrig, als die Mädchen anzurufen und ihnen zu erklären, dass ich nicht mehr in der Gruppe mitmachen konnte. Das hiess, eigentlich hatte ich sehr wohl eine andere Wahl, aber ich konnte einfach nicht mehr. Ich hatte zu viel durchgemacht und jetzt schien alles auf einmal auf mich einzubrechen. Die Krankheit, der Umzug, das neue Leben, Ethan, die Trennung mit Ethan, der Rückfall, meine Familie, Tessa, meine Mitschüler und jetzt auch noch den Vorfall von gestern. Wie viel musste ein siebzehnjähriges Mädchen denn noch ertragen, bis es endlich erlöst war? Plötzlich traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag Mitten ins Gesicht. Ich sah mich wieder in Emily's Home. Ich befand mic

