Hanni Ich saß am Tisch in meinem Haus, während mein Herz wie wild in meiner Brust hämmerte. Es war Montagabend. Wir waren bei mir zu Hause, und Kilian hatte gerade für uns gekocht. Valentin kam morgen früh nach Hause, und ich musste es Kilian jetzt sagen. Wir waren unzertrennlich, und ich hatte mich noch nie jemandem so nah gefühlt. Wir waren gestern spät angekommen, und heute hatten wir gearbeitet. Er war den Tag über in seiner Praxis, also hatte ich ihn nicht gesehen. Die Tage ohne ihn zogen sich endlos hin. Es war mittlerweile selbstverständlich, dass wir jede Nacht miteinander verbrachten. Es fühlte sich einfach richtig an—natürlich, als wäre es so bestimmt. Mein Herz drohte mir aus der Brust zu springen, während ich ihn über den Tisch hinweg ansah. „Kilian, ich muss mit dir reden.“

