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Hanni Er funkelte mich an. „Ich habe Kerstin aus Hamburg hergeholt, damit sie auf Valentin aufpasst, während ich arbeite – unter der Bedingung, dass ich ihre Miete übernehme, damit sie von zu Hause aus studieren kann.“ Er presste den Kiefer zusammen und starrte auf die Straße. „Ich komme für drei Menschen auf, Kilian. Und ich verdiene ein Ausbildungsgehalt. Mein Lohn reicht für Miete und Essen. Keine Nebenkosten, kein Auto, keine Kindergartenbeiträge.“ Er runzelte die Stirn. Ich schüttelte frustriert den Kopf. „Ich fahre keinen Wagen für zweihunderttausend Dollar. Ich besitze kein Immobilienportfolio in Millionenhöhe. Ich lebe von Woche zu Woche.“ Er wollte das Lenkrad einschlagen, stieß dabei gegen seine verletzte Hand und verzog scharf das Gesicht. „Du brauchst ein Röntgenbild“,

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