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Im Besitz Des Teufels Selbst

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Vito stellt seine Regeln auf: Sie gehört jetzt ihm. Kein Entkommen. Keine anderen Männer. Kein Widerstand. Doch Ortensia gibt nicht so leicht nach. Sie fordert ihn heraus, verspottet ihn, verführt ihn. Und wenn sie ungehorsam ist, sorgt er dafür, dass sie ihre Lektion lernt … auf eine Weise, die ihr den Atem raubt.Ihre Nächte sind erfüllt von hitzigen Kämpfen, harten Strafen und verbotenen Berührungen. Er schwört, nicht auf ihre Tricks hereinzufallen, sich nicht von ihr aus der Fassung bringen zu lassen. Doch jedes Mal, wenn sie sich wehrt, will er sie nur noch mehr brechen, um sie betteln zu hören, um ihre Kapitulation zu sehen …Doch wer wird in diesem verdrehten Spiel aus Dominanz und Begierde am Ende wirklich unter seiner Kontrolle stehen?

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1: Verkauft
ORTENSIA „Es ist schon eine halbe Stunde her, seit wir von meinem Arbeitsplatz weg sind, Cayden“, sagte ich frustriert. Mein Stiefbruder schwieg. Seine langen Schritte zwangen mich, ihm zu folgen, während wir am Straßenrand entlanggingen. Meine Beine schmerzten, und ich war schon völlig erschöpft. Ich schnaubte verächtlich über sein Schweigen. Caydens Arroganz war unerträglich. Er hatte die Frechheit, mich von der Arbeit irgendwohin zu schleppen, nur weil er behauptete, mein Geld in bar zu haben und es mir geben zu müssen, bevor er es ausgab. „Cayden“, rief ich erneut und blieb stehen. Er drehte sich endlich zu mir um und sagte: „Beruhig dich mal, Ortensia. Das ist der Weg zu meiner neuen Wohnung, Schätzchen.“ Er leckte sich über die Unterlippe, zog eine Zigarette hervor und zündete sie an. Er nahm einen tiefen Zug, bevor er den Rauch ausstieß. Ich hasste diesen Spitznamen. Und ich hasste ihn noch mehr dafür, dass er ihn benutzte. Ich bin bei meiner alleinerziehenden Mutter aufgewachsen und hatte gelernt, für mich selbst zu sorgen. Es wurde nur noch schlimmer, als sie Caydens Vater heiratete, ebenfalls alleinerziehend. Im Gegensatz zu meiner Mutter waren er und sein Sohn leichtsinnig und verantwortungslos. Ich hatte mir den Hintern aufgerissen, um mein Krankenpflege-Studium zu finanzieren, fest entschlossen, nicht so zu werden wie sie. Cayden Geld zu leihen, war mein größter Fehler. Er weigerte sich monatelang, es mir zurückzuzahlen, und ich hatte die Hoffnung fast aufgegeben, es jemals wiederzusehen. Als er dann unangemeldet an meinem Arbeitsplatz auftauchte und behauptete, er hätte endlich mein Geld, allerdings nur in bar, war ich skeptisch. Ich wollte ihn fragen, warum er das Geld nicht mitgebracht hatte, aber stattdessen unterdrückte ich meine Zweifel und folgte ihm. Als wir endlich an seiner sogenannten neuen Wohnung ankamen, drehte sich mir vor Ekel der Magen um. Das Gebäude wirkte heruntergekommen, die Wände waren zerfetzt und die Umgebung schmutzig. Sobald wir eintraten, schlug mir der Gestank von Alkohol und dichtem Rauch entgegen. Es war erdrückend. Ich sah mich um, mir lief es eiskalt den Rücken runter. Ich konnte es keine Sekunde länger als nötig hier aushalten. Dann fiel die Tür hinter mir ins Schloss. Ich drehte mich abrupt zu Cayden um. „Hol mir einfach mein Geld. Ich muss hier weg“, sagte ich und umarmte mich selbst. Er grinste. „Du tust immer so, als wärst du die Unschuldigste, Ortensia. Du siehst mich und meinen Vater als Dreck an.“ Er nahm noch einen Zug von seiner Zigarette, schnippte sie dann auf den Boden und trat sie aus. Ich verdrehte die Augen. Ich hatte keine Ahnung, woher dieser Unsinn kam, aber ich wollte mich nicht darauf einlassen. „Hol mir verdammt nochmal mein Geld, Cayden, und hör auf mit dem Scheiß. Ich habe keine Zeit für so was.“ Ein plötzliches Klopfen an der Tür ließ mich erstarren. „Erwartest du jemanden?“, fragte ich, und mir wurde ganz flau im Magen. Cayden antwortete nicht. Stattdessen öffnete er die Tür, und fünf Männer traten ein. Mein Herz raste, als ich instinktiv zurückwich. Sobald sie alle drinnen waren, schloss Cayden die Tür hinter ihnen ab. Irgendetwas stimmte nicht. Mein Instinkt schrie mir zu, zu gehen. „Ich gehe dann mal. Wir reden später“, sagte ich schnell und drehte mich zur Tür. Doch Cayden stellte sich mir in den Weg, sein Grinsen wurde breiter. Dieser widerwärtige Blick, den er mir immer zuwarf. „Sie ist heiß“, sagte einer der Männer, und sein Blick musterte mich so, dass es mir eiskalt den Rücken runterlief. Dann fügte ein anderer hinzu: „Sie wird uns frisches Geld einbringen.“ Ich erstarrte, mein Atem stockte. „Was zum Teufel ist hier los, Cayden?“, fragte ich und umklammerte meine Tasche fest an mich. „Die Wahrheit ist … ich verkaufe dich“, sagte Cayden unverblümt, ohne die geringste Spur von Reue. Zuerst dachte ich, es sei ein übler Scherz. Doch dann sah ich die Männer um uns herum und die Tätowierungen auf ihren Armen, ihre kalten, undurchschaubaren Gesichter, und da begriff ich, dass sie Gangmitglieder waren und Cayden nicht gelogen hatte. Er hatte mich hereingelegt und über mein Geld gelogen, nur damit ich ihm hierher in dieses dreckige, heruntergekommene Haus folgte, das er als sein neues Zuhause bezeichnete. Aber es war kein Zuhause, sondern eine Falle. Und ich war direkt hineingetappt. „Hör auf damit, Cayden!“, flehte ich mit zitternder Stimme. Doch statt Schuldgefühlen sah ich nur Wut auf seinem Gesicht aufblitzen. „Halt die Fresse, Ortensia“, zischte er. „Ich ertrinke in verdammten Schulden, okay? Glaubst du, du bist die Einzige, der ich was schulde? Ich schulde vielen Leuten was, und dich zu verkaufen ist der einzige Ausweg. Also kooperier besser. Inkassobüros akzeptieren keine Ausreden, Ortensia. Aber sie nehmen Mädchen.“ Ich starrte ihn ungläubig an, meine Brust schnürte sich zusammen. Er tat das wirklich. Er verkaufte mich, um seine Schulden zu begleichen. Ich hasste ihn mehr, als ich je für möglich gehalten hätte. „Ihre Muschi ist noch frisch und unberührt“, fügte Cayden mit gieriger Stimme hinzu. „Sie wird gutes Geld einbringen.“ Bevor ich diese Worte überhaupt verarbeiten konnte, zog einer der Männer ein Taschentuch hervor und schüttete etwas darauf. Mir wurde übel. Ich wusste, was das war, es war Chloroform. „Nein …“ Ich zappelte und versuchte, mich loszureißen, aber sie waren zu stark. Ihre rauen Hände packten meine Arme und drückten mich so fest, dass ich mich kaum bewegen konnte. Das mit Chemikalien getränkte Tuch presste gegen meine Nase und meinen Mund, der stechende Geruch brannte in meinen Nasenlöchern. Ich kämpfte mit aller Kraft, trat und schrie, aber alles war vergebens. Die Dunkelheit verschlang mich. Ich erwachte benommen. Mein Körper war steif, mein Kopf dröhnte wie eine Trommel. Panik überkam mich, als ich begriff … Meine Hände waren gefesselt, meine Beine gefesselt. Und am schlimmsten war, dass ein grober, Kapuzensack mein Gesicht bedeckte. Ich konnte nichts sehen. Aber ich hörte Gesänge, Stimmen, das Gemurmel einer Menge. Und der Gestank von Schweiß, Rauch und etwas Verrottendem ließ mich würgen. Dann ertönte eine Frauenstimme, laut und selbstsicher. „Unser Objekt wird für 10 Millionen versteigert. Das Bieten beginnt.“ Ich erstarrte. Bieten? Mir wurde plötzlich bewusst, wie schrecklich das war … Ich war in einem Auktionshaus und wurde verkauft. „15 Millionen.“ „17 Millionen.“ „20 Millionen.“ Stille. Dann ertönte die Stimme der Auktionatorin erneut. „20 Millionen, zum ersten Mal … zum zweiten Mal …“ Ich hielt den Atem an, mein Puls raste. Und dann, gerade als sie den Verkauf abschließen wollte, durchbrach eine tiefe, gebieterische Stimme die Stille. „40 Millionen.“

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