Nun drückte Richard Markus auf den Boden. Richard zog ihn an seinem T-shirt zu sich. Er war so stark, dass ein Teil seines T-shirts zerriss. Markus versuchte, ihn mit seinen Händen wegzudrücken, was aber nicht gelang. Als Richard seinen Mund öffnete, kamen zwei lange, spitze Vorderzähne zum Vorschein. Sie waren länger als normale Zähne es waren. Ben stand hinter dem großen, muskulösen Mann und zog ihn von Markus weg. Richard wurde nun von Hexen angegriffen, doch ein großes Feuer sorgte dafür, dass die Hexen in einem Nebel flohen. Richard verschwand auch in einem Nebel und tauchte auf der Bühne wieder auf. ,,Ich bin enttäuscht von euch", rief er in die Menge. Ben reichte Markus seine Hand und half ihm aufzustehen. Dann nahm er seinen Ring vom Finger, versteckte ihn in seiner Faust und legte ihn in Markus Hand. ,,Du brauchst ihn mehr als ich. Der Adler hat mich noch nicht entdeckt", sagte Ben ruhig. Markus lächelte ihm leicht zu und bedankte sich. Er schaute sich um, um einen Überblick zu bekommen. Zahlreiche Hexen kämpften gegen Ina. Eine Frau mit schwarzen Haaren und grünen Strähnen im Haar eilte ihr schnell zur Hilfe. ,,Amelie, wir müssen hier weg. Das ist es nicht wert", rief ein Mann mit verwuschelten schwarzen Haaren und zeigte auf Richard. ,,Er sieht wütend aus." Die Frau schüttelte nur den Kopf. ,,Wir können hier nicht weg", erwiderte die Frau.
Richard schwang seinen Zauberstab und fünf Eisdrachen erschienen und flogen in die Menge. Die Hexen teleportierten sich schnell aus der Menge. Nur noch Ina, Ben, die Frau mit der grünen Strähne, der Mann mit den verwuschelten Haaren und Markus standen da. Es begann zu regnen. Und es wurde eiskalt. Die Drachen waren weiß und hatten hellblaue Flügel. Die Augen waren gelb und die Ohren standen an der Seite ab und sahen aus wie geschwungene Hörner, die nach hinten gingen. Richard richtete seinen Zauberstab mit den Worten ,,bringen wir es zu Ende" erneut auf Markus. Die Drachen drehten sich um und flogen direkt auf ihn zu. Ben stellte sich vor ihn und streckte seine Hand abwehrend nach vorne aus, obwohl er keinen Ring mehr trug. Markus schloss die Augen, während die Drachen immer näher kamen. Er spürte, dass es immer kälter wurde, je näher sie kamen.