Die Nacht der Finsternis

538 Words
Auf der Bühne war auf einmal Nebel zu sehen, der langsam wieder verschwand. Als dieser verschwunden ist, tauchte ein großer, muskulöser Mann auf. Dieser hatte schwarze Haare und strahlend blaue Augen. Er machte einen langsamen Schritt auf sein Publikum zu. Dann holte er wortlos einen goldenen Zauberstab heraus. Ich schaute Sam irritiert an. Ich wusste, dass der Mann Lycas Zauberstab in der Hand hielt, doch ich wusste nicht, weshalb er ihn bei sich hatte. Er hielt den Zauberstab in den Himmel und schloss seine Augen. Dort leuchteten nun mindestens Millionen Sterne, die den Himmel erhellten. Eine Weile standen alle da und sagten nichts. Ich bekam wieder Tränen in den Augen. Sam legte seinen Arm um mich und zog mich näher zu sich heran. Auf einmal galoppierten zwei braune Pferde durch die Luft. Ich lächelte leicht. Denn ich wusste, wie sehr Lyca Pferde liebte. Leb wohl, Lyca, dachte ich mir. Nun ergriff der Mann das Wort. ,,Es ist schwer, in solch einer dunklen Zeit die richtigen Worte zu finden. Was hier passiert ist, ist unbeschreiblich. Und wir versprechen euch und vorallem dir Ina", - sein Blick wanderte zu ihr-, ,,dass wir alles tun werden, was uns möglich ist, um den Täter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Mörder gehören nicht zu uns." Er machte kurz eine Pause. Dann schwang er nocheinmal den Zauberstab. Ein großer Adler erschien auf dem Dach. ,,Genauso wie Magier." Sam starrte auf die Bühne. ,,Ein Magier ist hier?", schrie er wütend. Ich legte meine Hand auf seine Schulter. ,,Liebling, er wird bestimmt niemand etwas tun." Der Adler machte einen Sturzflug von dem Dach in die Menge. Die Hexen, die sich in der Menge befanden, schauten sich um. ,,Markus, hast du...", rief ein Mann mit blauen Haaren. Neben ihm war ein Mann mit braunen Haaren und braunen Augen. Weiter kam er nicht, denn der Adler flog direkt auf den Mann zu, der daneben stand und warf blaue Blitze auf ihn. Dieser wurde ein paar Meter nach hinten geschleudert. ,,Sam, wir müssen ihm helfen", rief ich und rannte zu dem braunhaarigen Mann mit den braunen Augen. Sam rannte mir hinterher. Sämtliche Hexen drangen zu dem Magier vor. Sie richteten ihre Zauberstäbe auf ihn. ,,Ein Magier ist hier", schrien manche panisch. Markus machte eine kurze Bewegung mit seiner Hand, wodurch die Hexen nach hinten fielen. Er versuchte aufzustehen. Sein Blick blieb für einen Moment auf der Bühne haften. Er fragte sich, wie sich Lyca in ihren letzten Momenten gefühlt hat. Ob sie starke Schmerzen hatte? Der Mann sprang von der Bühne herunter. Leon rannte auf ihn zu. ,,Richard, nein!" Der Mann machte eine Bewegung mit seinem Zauberstab. Ein großes feuriges Pferd flog auf Markus zu. Markus machte eine wellenförmige Bewegung mit seiner Hand, wodurch große Wasserwellen entstanden. Diese vermischten sich mit dem Feuer und verdampften in der Luft. Ina, Ben, ein Mann und eine Frau mit schwarzen Haaren und einer grünen Strähne rannten auf Markus zu. Weitere Zauberstäbe richteten sich auf Markus. Ein unbeschreiblicher Schmerz traf seine Hand, wodurch sie verkrampfte. Sein Ring löste sich von seinem Finger und flog in die Luft weit weg von ihm. Dadurch hatte er nichts mehr, mit dem er seine Kräfte nach außen bringen konnte. Markus war wehrlos. . . .
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